So viel CO2 verursachen unsere Produkte
Um herauszufinden wie stark unsere Gerichte die CO2-Bilanz belasten, haben wir uns Anfang 2008 entschlossen, am ersten deutschen "Product Carbon Footprint Pilotprojekt" teilzunehmen. Dabei wurden die Produkte FRoSTA Tagliatelle Wildlachs und FRoSTA Gulasch Pfanne untersucht.
Um noch mehr über unsere Treibhausgas-Emissionen zu lernen, haben wir bis heute den "CO2-Fußabdruck" von mittlerweile 11 Gerichten ermittelt. Hier die Ergebnisse:
CO2-Fußabdruck von FRoSTA Gerichten
Produkt | Daten von | Lieferant | Herstellung | Handel | Kunde | Gesamt | geprüft von |
Sep 09 | 740 | 260 | 80 | 410 | 1.470 | Corsus/ Öko-Institut | |
Sep 09 | 1.650 | 250 | 80 | 280 | 2.240 | Corsus/ Öko-Institut | |
Dez 09 | 700 | 180 | 67 | 300 | 1.220 | Corsus | |
Dez 09 | 625 | 180 | 67 | 300 | 1.150 | Corsus | |
Dez 09 | 1.085 | 290 | 67 | 290 | 1.710 | Corsus | |
Jan 10 | 623 | 180 | 67 | 300 | 1.147 | Corsus | |
Jan 10 | 1.320 | 400 | 70 | 405 | 2.170 | Corsus | |
Jan 10 | 1.705 | 250 | 70 | 300 | 2.310 | Corsus | |
Jan 10 | 690 | 180 | 90 | 340 | 1.280 | Corsus | |
Jan 10 | 430 | 180 | 90 | 340 | 1.010 | Corsus | |
Jan 10 | 636 | 230 | 70 | 322 | 1.230 | Corsus | |
| CO2-Verbrauch vom Lieferanten bis zum Kunden in Gramm* |
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*) für eine Mahlzeit von 500 g bzw. 450 g. Die Zahlen sind zum Teil gerundet; die Einsparungen durch Entsorgung sind nicht aufgelistet. Für Details siehe Kurzberichte.
Kurzberichte als PDF
Exemplarisch finden Sie hier die Kurzberichte für die CO2-Fußabdrücke von sechs Produkten. Die Kurzberichte weiterer Gerichte erhalten Sie gerne auf Anfrage.
Wildlachs und Gulasch in Zahlen
Produkt | Daten von | Lieferant | Herstellung | Handel | Kunde | Gesamt | geprüft von |
Sep 09 | 740 | 260 | 80 | 410 | 1.470 | Corsus/ Öko-Institut | |
Tagliatelle Wildlachs "frisch Freiland" | Sep 09 | 830 | 130 | 60 | 445 | 1.440 | Corsus/ Öko-Institut |
Tagliatelle Wildlachs "frisch Gewächshaus" | Sep 09 | 970 | 160 | 70 | 445 | 1.620 | Corsus/ Öko-Institut |
Sep 09 | 1.650 | 250 | 80 | 280 | 2.240 | Corsus/ Öko-Institut | |
Gulasch Pfanne | Sep 09 | 1.600 | 70 | 20 | 555 | 2.220 | Corsus/ Öko-Institut |
Gulasch Pfanne | Sep 09 | 2.040 | 100 | 27 | 555 | 2.690 | Corsus/ Öko-Institut |
"frisch Freiland" = selbst gekocht mit eigenen Zutaten und Gemüse aus dem Freilandanbau; "frisch Gewächshaus" = selbst gekocht mit eigenen Zutaten und Gemüse aus dem Gewächshaus
Selbst kochen spart kein CO2!
Nebenstehende Grafik zeigt den CO2 Fußabdruck unserer Tagliatelle Wildlachs. Aber sind 1.470 g CO2 für einen Beutel FRoSTA Tagliatelle Wildlachs oder 2.240 g CO2 für einen Beutel FRoSTA Gulasch Pfanne nun eigentlich viel oder wenig? Um dies herauszufinden, haben wir auch ausgerechnet, wieviel CO2 entsteht, wenn ein vergleichbares Gericht zu Hause aus frischen Zutaten selbst gekocht wird.
Das Ergebnis unserer Berechnungen: Ein selbst gekochtes Gulasch mit frischem Freilandgemüse aus der Region verursacht ungefähr so viel CO2 wie die FRoSTA Gulasch Pfanne. Wird allerdings Gemüse aus dem Gewächshaus verwendet, ist der CO2-Fußabdruck des selbstgekochten Gulasch deutlich höher!
Warum ist das so?
Wenn zum Beispiel in Nordeuropa im März Paprika oder Tomaten geerntet werden sollen, müssen dazu die Gewächshäuser beleuchtet oder beheizt werden. Es wird praktisch ein künstlicher Sommer erzeugt. Der Energieaufwand ist gewaltig und schlägt sich im CO2-Fußabdruck nieder.
Weil aber unsere FRoSTA Tomaten sofort nach der Ernte eingefroren werden und danach monatelang ohne Qualitätseinbußen haltbar sind, können wir sie immer dort anbauen wo die klimatischen Bedingungen optimal sind. Wir können also immer Freilandgemüse einsetzen. In aller Ruhe, das heißt per Schiff oder LKW aber nicht mit dem Flugzeug, kann das tiefgefrorene Gemüse zur weiteren Verarbeitung transportiert werden. Das spart CO2-trotz Tiefkühlung.
Außerdem hilft unser FRoSTA Reinheitsgebot beim CO2 sparen. Zum Beispiel stellen wir unsere Nudeln frisch her und trocknen sie nicht. Das machen wir vor allem, weil durch den Trocknungsprozess viel Geschmack verloren geht. Aber es spart auch Energie und damit CO2. Zu Hause nimmt man dagegen fast immer Trockennudeln, die dann deutlich länger gekocht werden müssen als frische Nudeln.
Ein anderes Beispiel: Früher haben wir in unseren Gerichten oft Milchpulver und Sahnepulver verwendet. Das ist erstens billiger und außerdem viel haltbarer als frische Milch. Seit der Einführung des Reinheitsgebotes nehmen wir aber nur noch frische Milch und frische Sahne. Die CO2-Ersparnis liegt hier bei 25 %, weil das energieaufwändige Trocknungsverfahren entfällt.











