Soziales Engagement

Wir engagieren uns - regional und international

Jedes Jahr spenden wir 2% unserer Dividensumme. Was wir neben gutem Essen noch so alles gutes machen, erfährst du hier.

Lebensmittelspenden

Lebensmittel spenden und Ressourcen schonen

Wertvolle Lebensmittel gehören nicht in den Müll! Überschüssige Lebensmittel von Veranstaltungen oder Foto-Shootings spenden wir an die Tafeln. Mit den Lebensmittelspenden möchten wir einen wichtigen Beitrag zur Lebensmittelrettung und Ressourcenschonung leisten sowie gleichzeitig bedürftigen Menschen helfen. Im Jahr 2019 haben wir 25 Tonnen Lebensmittel an Tafeln gespendet.

Seit 2020 unterstützen wir die "Oft länger gut"-Kampagne von toogoodtogo, die sich dafür einsetzen den Aufdruck "Oft länger gut" in der Nähe des Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) aufzubringen. Denn MHD bedeutet nicht, dass das Lebensmittel nach Ablauf sofort ungenießbar ist. Aufgrund der Tiefkühlung sind unsere Produkte ohnehin lange haltbar, aber auch hier macht der Aufdruck Sinn. Ziel ist, die Lebensmittelverschwendung in Privathaushalten zu verringern.

Plan International und FRoSTA

Unterstützung von Jugendlichen in Ecuador bei der Existenzgründung

Seit vielen Jahren kaufen wir unseren Brokkoli in Ecuador, in der Provinz Cotopaxi. Dort wächst er in einer Höhe von über 2000 Metern bei idealem Klima. Die Gemeinden in der Provinz Cotopaxi in Ecuador sind täglich von einem Ausbruch des gleichnamigen Vulkans bedroht. Dies hat tiefgreifende Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft und die Beschäftigungssituation junger Menschen. Zusammen mit Plan International Deutschland wollten wir diese sozioökonomischen Bedingungen verbessern und junge Frauen und Männer in fünf Gemeinden der Region in berufsbildenden Maßnahmen qualifizieren.

200 Jugendliche wurden zwei Jahre lang darin unterrichtet, eigene Geschäftsideen zu entwickeln und umzusetzen. Dabei sind in sechs verschiedenen Gemeinden insgesamt drei Bäckereien mit Lieferservice sowie drei Kleinbetriebe mit Gemüseanbau und Hühnerzucht entstanden, die alle von jungen Erwachsenen aus dem Projekt betrieben werden. Aufgrund dieses Erfolgs haben wir uns entschieden, unser Engagement mit Plan International in Cotopaxi (das ist die Region in Ecuador, in der wir seit über 20 Jahren unseren Brokkoli einkaufen) in gleichem Umfang fortzusetzen. Wir werden in den nächsten zwei Jahren sowohl die bereits gegründeten Unternehmen gemeinsam mit der Kinderhilfsorganisation unterstützen als auch weitere Jugendliche in zusätzlichen Gemeinden in Cotopaxi ausbilden. Botschafter unseres Plan-Projektes sind übrigens unsere Auszubildenden. Sie kümmern sich auch um die Kommunikation mit unseren 14 Plan-Patenkindern, die ebenfalls alle aus der Region Cotopaxi kommen.Dass wir es tatsächlich geschafft haben: Wir haben unsere eigene Bäckerei. Das bewerkstelligten wir gemeinsam mit allen Mitgliedern des Clubs, der eEitung und unseren Eltern. Für uns ist ein Traum wahr geworden und wir müssen diesen Traum weiterentwickeln - für uns und unsere Familien.

„Dass wir es tatsächlich geschafft haben: Wir haben unsere eigene Bäckerei. Das
bewerkstelligten wir gemeinsam mit allen Mitgliedern des Clubs, der Leitung und unseren Eltern. Für uns ist ein Traum wahr geworden und wir müssen diesen Traum weiterentwickeln – für uns und für unsere Familien.“ - Yadira (17 Jahre), San Isidore, Ecuador, Teilnehmerin des Plan Ausbildungsprojektes 2017/2018.

Unsere Verantwortung

Soziale Projekte in den Herkunftsländern unserer Zutaten

Einige unserer Zutaten kommen aus Schwellen- und Entwicklungsländern. Hier sehen wir uns in einer besonderen Verantwortung, uns für eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen in diesen Ländern zu engagieren. Im Rahmen unseres CSR-Programms spenden wir unter anderem jährlich 2% unserer Dividendensumme.

Ein Projekt, das uns besonders am Herzen liegt, befindet sich in Peru, wo wir unseren Spargel beziehen. In dem kleinen Dorf in Huancaquito Alto liegt die “Jose Olaya” Schule, die wir unterstützen. Diese Schule liegt in unmittelbarer Umgebung unseres Spargellieferanten und kommt auch den Kindern der Arbeiter dort zugute. Unter anderem haben wir einen neuen Klassenraum gebaut und ihn mit 10 Computern ausgestattet. Mehr dazu seht ihr im Video.

Sedex

Arbeitsbedingungen und Sozialstandards im Ursprungsland

Da wir unsere Rohwaren und Zutaten in der ganzen Welt beschaffen, kommen einige auch aus Schwellen- und Entwicklungsländern. Es ist für uns selbstverständlich, dass wir die Verantwortung für die Arbeitsbedingungen vor Ort übernehmen.  

Jeder Lieferant, der in einem solchen Land produziert und an uns liefern möchte, muss über ein von unabhängigen Dritten durchgeführtes Sozialaudit (z.B. SMETA, BSCI, SA8000) verfügen.

Dies ist ein fester Bestandteil unser Lieferverträge. Ohne dieses Audit erteilen wir keine Zulassung für eine Belieferung an uns.

FRoSTA spendet

Wofür entscheiden unsere Mitarbeiter!

Mit einem Teil unseres Budgets unterstützen wir soziale Projekte in der Umgebung unserer vier Werke. Welche genau, entscheiden unsere Mitarbeiter. Jeder kann über das Intranet Projekte vorschlagen und mitbestimmen. In Bremerhaven ging 2015 die größte Summe an den Verein Rückenwind für Leher Kinder. Hier werden bis zu 70 Kinder aus benachteiligten Familien nachmittags mit einem tollen Programm betreut. Abends gibt es für alle Kinder eine warme Mahlzeit. Unsere Unterstützung ermöglichte dem Verein, wieder eine Vollzeitkraft einzustellen, die sich zusammen mit vielen Ehrenamtlichen um die Kinder kümmert.

Die Kollegen aus Elbtal haben beschlossen, den lokalen Sportverein zu unterstützen, der auch eine wichtige Rolle bei der Integration von Flüchtlingskindern spielt. Auch die Kollegen aus Rheintal und Bydgoszcz haben sich für ein Engagement für benachteiligte Kinder entschieden. 

Deutsches Zusatzstoffmuseum

„Ein Museum für Zusatzstoffe?!”

Diese Idee gefiel uns so gut, dass wir Partner und Sponsor des ersten Deutschen Zusatzstoffmuseums wurden. Es eröffnete im Mai 2008 auf dem Gelände des Hamburger Großmarktes.
Das Museum ist wie ein kleiner Supermarkt aufgebaut. In jeder Produktgruppe werden typische und häufig verwendete Zusätze vorgestellt, wie zum Beispiel die unterschiedlichen Aromazusätze im Joghurt und die Süßstoffe in Getränken. Außerdem wird erläutert, wie diese Zusätze hergestellt werden, welche Funktion sie haben und ob sie auf der Verpackung deklariert werden müssen. Auch auf eventuelle Nebenwirkungen wird eingegangen.
An der wissenschaftlichen Entwicklung des Museums waren der Lebensmittelchemiker Prof. Dr. Georg Schwedt und Udo Pollmer beteiligt.

Das Zusatzstoffmuseum setzt sich für ehrliche Zutatenlisten ein. Wir untertützen die Petition, welche mehr Transparenz und Ehrlichkeit bei der Deklaration von Lebensmitteln fordert.

„Wir unterstützen die Forderungen der Petition, weil das derzeitige Lebensmittelrecht verhindert, dass die Verbraucher qualitativ völlig unterschiedliche Produkte voneinander unterscheiden
können. Einen Blick hinter die Kulissen und damit wesentliche
Informationen haben derzeit nur die Hersteller oder die Zusatzstofflieferanten selbst. Das muss sich dringend ändern.“ - Hinnerk Ehlers, Vorstand Marketing, Vertrieb und Personal

Zur Petition für ehrliche Zutatenlisten
Kochen ohne Zusatzstoffe

Kochschule im Klimahaus®

Kinder bei uns in Deutschland kochen viel zu wenig, finden wir von FRoSTA. Deshalb haben wir zusammen mit dem Klimahaus® Bremerhaven die FRoSTA Kochschule ins Leben gerufen.
2018 haben über 1.000 Kinder an Kochkursen teilgenommen. Jedes Kind lernt, wie einfach es ist, ein gutes Essen aus frischen Zutaten selber zu kochen. Und dass man dazu weder Brühwürfel noch sonstige Fertigprodukte braucht. Denn natürlich wird in der FRoSTA Kochschule ganz ohne Zusatzstoffe gekocht.
An 19 Nachmittagen sind sich außerdem in der FRoSTA Kochschule über 700 Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern beim gemeinsamen „Über den Tellerrand“-Kochen von syrischen, afghanischen, iranischen, irakischen, kurdischen und deutschen Köstlichkeiten auf Augenhöhe begegnet. Wir leisten mit der Unterstützung dieser Veranstaltungen einen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen in Bremerhaven.

„Ich komme aus Afghanistan und habe beim "Über den Tellerrand"-Kochen vor einem Jahr einige Auszubildende von FRoSTA kennengelernt. Nach einem Qualifizierungsjahr beginne ich nun im August 2019 meine Ausbildung bei FRoSTA.“

Wenn Du Dich über das Bildungsprogramm in der FRoSTA-Kochschule informieren möchtest, dann klick hier:

Mehr Informationen und Anmeldung

Solino Coffee

Kaffee zu 100% aus Äthiopien

Für unsere Gerichte kaufen wir aus vielen Ländern der Welt exotische Zutaten ein (z. B. Ananas, Mangos und Wasserkastanien). Jedoch sind wir der Meinung, dass Entwicklungsländer mehr an der Wertschöpfung ihrer Rohwaren teilhaben sollten.

Seit 2008 unterstützen wir daher das Kaffee Projekt Solino aus Äthiopien. Solino importiert erstmalig Kaffee, der vollständig in Äthiopien angebaut, geröstet und verpackt wird. Wir helfen der Kaffeemarke Solino dabei, bereits gerösteten Kaffee in Deutschland zu verkaufen und dadurch mehr Wertschöpfung und bessere Jobs in Äthiopien zu schaffen. Solinos Ziel ist es, in Äthiopien 1.000 qualifizierte Jobs außerhalb der Landwirtschaft zu schaffen. Mehr darüber erfährst Du hier:

Zu Solino Kaffee gehen

„Wir sind davon überzeugt, dass Handel der richtige Weg für Entwicklungshilfe ist. Hilfe führt oft zu Abhängigkeit und Passivität. Wenn der gesamte Kaffee, den Äthiopien exportiert, im Land weiterverarbeitet würde, könnten über 280.000 Jobs in dem Land geschaffen werden. Das brächte deutlich mehr als alle klassischen Entwicklungshilfeprojekte.“

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Zutatentracker

Auf jeder FRoSTA Verpackung findest du einen 8-stelligen Trackingcode (beginnend mit L). Wenn du diesen hier eingibst, werden dir die Zutatenherkünfte für genau das FRoSTA Produkt aufgelistet, das du in deiner Hand hältst. i Der Zutatencode ist eine achtstellige Folge von Zahlen und Buchstaben. Er beginnt mit "L" und befindet sich auf der Rückseite oder auf der Seitenklappe der Verpackung - direkt unter dem Mindesthaltbarkeitsdatum. x

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