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Nachhaltigkeit – 2

Felix Ahlers (Vorstand) 03.04.2008
10 Kommentare

Wie ich vor einiger Zeit hier berichtet habe, soll ich am 15. April in Berlin etwas zur Nachhaltigkeit sagen. Mir fällt dies ehrlich gesagt nicht ganz leicht, deshalb hatte ich meinen Vortragsvorschlag hier veröffentlicht. Nun habe ich netter Weise viele Ratschläge im Blog bekommen und dies ist nun die überarbeitete Version.

Was meinen Sie dazu?

10 Kommentare
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Felix Ahlers (Vorstand)
27.09.2008  at 20:54 @ Das Co2 Footprint Projekt läuft weiter. Wir sind dabei Regeln aufzustellen nach denen die tatsächliche Belastung pro Produkt berechnet wird.

Dies ist nicht ganz einfach, da viele verschiedene Firmen beim Projekt mitmachen und jeder andere Vorstellungen hat.

Aber ich gehe davon aus, dass wir bis Ende des Jahres einige Schritte weiter sind über die wir dann natürlich hier berichten.

Viele Grüße
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Angelika
05.06.2008  at 20:59 vor einiger Zeit (14.4.) habe ich versucht, Ihnen eine ppt-Präsentation mit Anregungen für den Nachhaltigkeits-Vortrag zu senden (über eine Mitarbeiterin, da ich hier keine Datei anhängen konnte). Das war leider erst knapp vor der Tagung - aus eigenem aktuell hochkochenden Interesse würde mich aber doch interessieren, ob das bei Ihnen angekommen ist? Auch wenn ich nur sehr wenig Zeit hatte, um eine Präsentation hinzuwerfen, sind doch einerseits Nachhaltiges Wirtschaften, andererseits die Kommunikation meine Themen, weshalb ich mich über eine kurze Antwort sehr freuen würde. Antworten
Felix Ahlers (Vorstand)
08.04.2008  at 09:19 @Alle: Ich habe jetzt alles nochmals überarbeitet. Dabei habe ich besonders beschrieben wie wir einkaufen, also z.B. nicht auf Spot-Märkten sondern immer nur von Lieferanten die wir langfristig kennen und unvorangekündigt regelmäßig kontrollieren. Ausserdem Beispiele zum Fleischeinkauf: Rindfleisch nicht hormonbehandelt von freilaufenden Rindern, gefangener Fisch nur von MSC (Marine Stewardship Council) kontrollierten bestandserhaltenden Fischereien.

Die Künast Charts habe ich rausgenommen da diese wirklich nichts mit dem Thema zu tun haben! Danke für den Tipp.

Übrigens: am gleichen Tag, dem 15.4. werden wir den Start zum Carbon Foodprint Projekt in Berlin geben, zusammen mit 6 anderen Unternehmen.

Hier geht es uns darum, genau zu verstehen:

1. wieviel und wodurch unsere Produkte die Co2 Balance belasten,
2. wie die Belastung im Vergleich zu anderen Lebensmitteln ist (z.B. Gewächshausgemüse im Winter welches auch viel Licht und Wärme konsumiert)
3. wie wir die Belastung reduzieren können.

Auch dies hat etwas mit Nachhaltigkeit zu tun.

Vielen Dank noch einmal für die vielen Anregungen und Korrekturen!
Antworten
Marco
04.04.2008  at 18:30 Die Folie 14 und 15 ist doppelt (Zeitungsausschnitt von Künast). Antworten
Mirko
04.04.2008  at 15:35 Nun, wenn wir uns den Begriff "Nachhaltigkeit" noch einmal herleiten:

(Wikipedia): Im allgemeinen Verständnis setzt sich der Begriff der Nachhaltigkeit aus drei Komponenten zusammen, die auch als Drei-Säulen-Modell der Nachhaltigkeit bezeichnet werden.
* Die ökologische Nachhaltigkeit[...] schonenden Umgang mit der natürlichen Umgebung.
* Die ökonomische Nachhaltigkeit [...] Schutz wirtschaftlicher Ressourcen vor Ausbeutung.
* Die soziale Nachhaltigkeit [...] Ausgleich sozialer Kräfte mit dem Ziel, eine auf Dauer zukunftsfähige, lebenswerte Gesellschaft zu erreichen.

Davon sieht man (zumindest in den Folien) noch zu wenig.
Und da das Thema der Veranstaltung die "Corporate Social Responsiblity" ist, könnte der Vortrag auch als Werbung für das Reinheitsgebot (miß)verstanden werden.

Der Verzicht auf Zusatzstoffe hat nun mal noch nicht viel mit Nachhaltigkeit zu tun. Aber wenn die verwendeten Stoffe "nachhaltig" sind, dann erzählen Sie das beim Vortrag. Vertragsbauern, die umweltschonend arbeiten, Zulieferer, die fair entlohnt werden, wie siehts mit der CO2-Bilanz von Tiefkühlkost allgemein aus? Nimmt Frosta Kompensationen vor? Wie siehts mit der Auslieferung aus, ist der Fuhrpark umweltfreundlich? Gibt es eher "Flugananas" oder doch der umweltfreundlichere Transport z.B. des Obstes per Schiff... etc. etc. Ich denke, Beispiele gibt es genug im Unternehmen.
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Pascal Meyer
04.04.2008  at 12:48 Nun ja, das Thema Nachhaltigkeit ist ja durchaus ein dehnbarer Begriff, der gerade en Vogue ist. Aber in Ansätzen ist das Thema in jedem Fall erkennbar. Die Frage ist ja auch, ob es in der Präsentation um das nachhaltige Handeln von Frosta als Unternehmen im Sinne von Corporate Social Responsiblity oder vielmehr um die Grundidee zur Herstellung gesünderer TK-Kost ohne Zusatzstoffe geht.

Zwei kleine inhaltiche Korrekturen. Der Artikel mit Renate Künast hat sich zwei Mal eingeschlichen und bei den Umsatzzahlen würde ich mir gerne noch einen kleinen Zusatz wünschen, worauf sich die Skala bezieht (vermutlich Mio. Euro/Jahr).
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Felix Ahlers (Vorstand)
04.04.2008  at 10:09 @ Alle: Ich werde diesen Vortrag sicher noch einmal überarbeiten. Andererseits will ich ja nichts sagen was wir nicht tatsächlich heute schon machen.

Ich glaube unser Hauptpunkt zur Nachhaltigkeit ist, dass wir durch den absoluten Verzicht auf Zusatzstoffe einen kleinen Beitrag zur besseren Ernährung machen. Und das sich die Geschmacksbilder der Menschen nicht auf unnatürliche Aromen und solche Dinge langfristig einstellen. Gerade dies ist ja bei Kindern die viel und häufig Fruchtjoghurts und Süssigkeiten essen heute schon der Fall: eine normale Erdbeere schmeckt ihnen nicht mehr.
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JamesDean
04.04.2008  at 02:29 Das mit der Nachhaltigkkeit ist immer so eine Sache, wirklich grünen Strom gibt es ja nun mal nicht und ansonsten? Vielleicht wiederaufforstung des Regenwaldes oder ähnliches? Frosta fährt in der Zukunft mit Elektroautos oder ähnliches? Wäre mal eine interessante Vorstellung *g*.


Mfg James
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Sebastian
03.04.2008  at 19:31 ...und so richtig verstehe ich nicht, warum Sie die im letzten Bericht so zahlreich erhaltenen Kommentare nicht nutzen. Der eine oder andere User, der sich dort ernsthaft vernünftige Gedanken gemacht hat, dürfte sich so verschaukelt vorkommen. Antworten
Sebastian
03.04.2008  at 19:27 Die Präsi hat für mich immernoch wenig mit Nachhaltigkeit zu tun: Wie wird das Konzept Nachhaltigkeit in ökonomischer (bspw. Bildung von Rücklagen), ökologischer (bspw. bestandserhaltende Fischerei) und sozialer (bspw. Umgang mit Mitarbeitern und Kunden) Hinsicht bei FRoSTA umgesetzt?

Bisher ist die Präsentation zu oberflächlich und gleicht einer besseren Werbeveranstaltung.
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