FRoSTA nimmt Energiezentrale zur Wärme- und Stromerzeugung in Betrieb

Niels Andresen 20.02.2015
12 Kommentare

Unser neues Blockheizkraftwerk in Bremerhaven

Anfang des Jahres hat die FRoSTA AG am Standort Bremerhaven eine Energiezentrale zur Wärmeerzeugung in Betrieb genommen, um die CO2-Bilanz des Produktionswerkes weiter zu senken.

Kern der modernen Energieumwandlung ist ein Gas betriebenes Blockheizkraftwerk. Es besteht aus einem Verbrennungsmotor mit sechzehn Zylindern und 48 Litern Hubraum der zur Stromerzeugung einen Generator antreibt.

Die bei der Verbrennung entstehende Abwärme wird genutzt, um ganzjährig Dampf zu Produktions- und Reinigungszwecken und bedarfsgerecht Heizwasser zur Gebäudeheizung zu erzeugen.

Mit dieser Technologie wird bei der aktuellen Situation ca. 10 % des Jahresstrombedarfes des Produktionswerkes Bremerhaven gedeckt.

Ein ortsnahes Ingenieurbüro hatte vor Realisierungsstart ein Konzept entwickelt, um den thermischen Energiebedarf des Werkes ökologisch und ökonomisch zu decken. Ende 2013 begann die mehrmonatige Feinplanung; im September 2014 war das ca. 150 m² große Gebäude fertig gestellt, und die Technologie konnte installiert werden. Bis Jahresende wurden alle Tests und Prüfungen abgeschlossen, so dass Anfang Januar der Dauerbetrieb startete und die Versorgung durch den bisherigen Energielieferanten eingestellt werden konnte.

Dank der kompetenten Unterstützung unseres Planungsbüros und der Lieferanten wurde das Projekt im festgelegten zeitlichen und finanziellen Rahmen erfolgreich umgesetzt.

Kennzahlen:

  • Stromerzeugung 2.500 MWh/a
  • Dampferzeugung 3.000 MWh/a
  • Heizwassererzeugung 2.500 MWh/a
  • Erdgasbedarf 9.800 MWh/a

Reduktion CO2-Äquivalent: 1.100 t/a (entspricht einer Gesamtersparnis von über 5 %)

 

12 Kommentare
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Alexander H
21.02.2015  at 15:50 Hi Leute!

Ein schöner Artikel.
Danke für die Infos. Ich habe mir auch schonmal drüber Gedanken über CO2 und solche Dinge gemacht, sollte vtl mehr Leute tun.

Beste Grüße ;)
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NDTMED
21.02.2015  at 18:51 vielen Dank für den spannenden Artikel! Antworten
Basti
21.02.2015  at 19:19 Das sogar die Abwärme genutzt wird zeugt davon das sich da jemand Gedanken drüber gemacht hat. Vielen Dank für den Artikel Antworten
Damian
23.02.2015  at 09:45 Ich finde es Klasse. Diesem Beispiel sollten mehrere große Unternehmen folgen. Antworten
steven himmler
24.02.2015  at 23:02 vielen dank für den tollen artikel. ein klasse beispiel für viele andere unternehmen. Antworten
Florian
26.02.2015  at 12:21 Das ist ein sehr gutes Konzept. Das ist schon vorbildlich für andere Unternehmen. Eine Einsparung von 5 % ist bereits ein Spitzenwert und war bestimmt nicht einfach zu erreichen. Bleibt abzuwarten, wann andere Unternehmen dies auch endlich umsetzen.

Super, dass Sie das so umgesetzt haben!
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Gast
02.03.2015  at 19:04 Vielen Dank für die Zahlen und das Engagement für nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung. Antworten
Gast
03.03.2015  at 21:26 Echt eine tolle Sache, ein cooler Beitrag. Antworten
Alex
04.03.2015  at 00:02 Finde diese Aktion super, was ich mich Frage ist aber, wie Frosta auf steigende Gaspreise oder ähnliches reagiert. Antworten
Max
05.03.2015  at 18:10 Das Beispiel zeigt auf, wie in vielen Unternehmen die Energiewende eingeleitet wurde. Sicherlich noch ausbaufähig aber immerhin ein erster Schritt. MEhr Unterstützung seitens der Politik für solche Vorhaben könnte eine immense Dynamik entfalten und auch die Zielerreichungen realistischer werden lassen. Antworten
Gast
10.03.2015  at 17:43 Eine tolle Aktion. Ich finde s Super, dass große Betriebe als Vorbild vorangehen. Das zeugt von Vorbildcharalter! Antworten
H. Jansen
30.09.2015  at 13:30 Das ist wirklich ein sehr innovativer Generator. wo die Abwärme nicht aufwendig gekühlt und ins Freie abgegeben wird, sondern sinnvoll zur Heizwassererzeugung verwendet wird.

( Anm. d. Admin: Website gelöscht. Bitte Blogregeln beachten! )
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