„Geschmack erzählt in schönster Weise vom Himmel“

Jens Bartusch (Vertrieb) 08.05.2007
9 Kommentare

Am vergangenen Sonntag wurde im Fernsehen ein interessanter Beitrag mit dem Titel „Die große Lust“ – Kulturgeschichte des Essens – ausgestrahlt (15:15-16:00 Uhr Bayern 3).
Besonders gut hat mir gefallen, was ein Landwirt von Paradeisern (na – wer weis, was das ist? – steht auch auf unseren Verpackungen ;-))) zum Thema Geschmack gesagt hat (s. auch Überschrift).
Insbesondere den Satz „Die schönste und größte Vielfalt die uns Menschen begegnet ist der Geschmack!“ hätten wir nicht besser sagen können …

Habe bei dem Sender mal angefragt, ob man auf die Dokumentation verlinken kann – mal sehen, ob das machbar ist. Hier schon einmal ein paar Info’s …

9 Kommentare
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tito puente [Besucher]
06.07.2007  at 00:19 nabend!



Der zusammenhang von Armut und Ernährung ist komplexer als viele denken. Wer verfügt heut zu Tage noch über die Kulturtechnik des kochens? Sie wird kaum noch in Schulen vermittelt und nicht viele Kinder und Jugendliche haben besonders Lust zu lernen wie man eine gesunde und nahrhafte Mahlzeit zubereitet..-die Eltern in prekären Verhältnissen sind meist so depreviert daß sie sich nicht aufraffen können, bzw. selber nicht über das Wissen verfügen.

Das Fette und Zucker Glückshormone freisetzen, und die zu einer Ersatzbefriedigung werden kann, wenn man sonst nichts hat was einen in positiven Gemütszustand vesetzt, ist ja weitreichend bekannt.



Es ist ein sehr komplexes problem, das mit polemischen argumenten nicht abgehandlet werden kann.



Ach ja eine Sache noch:

das Recht auf ein eigenes PKW ist gesetzlich (SGBII) zugesichert, welches nicht bedeutet daß man eins vom Staat geschenkt bekommt. Sondern nur dass es nicht als Vermögen gewerrtet wird. aber leider steht einer Alleinerziehenden Mutter mit einem Kind nur ca. 11€ pro Tag für Ernährung und weiteren Ausgaben wie Kleidung zur Verfügung.


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Simon [Besucher]
18.05.2007  at 11:19 @Robert:

Ziemlich einseitige Sicht, die ich auch mal vertrat, als ich noch in einer Großstadt lebte (Berlin).

Hier im Rhein-Main-Gebiet ist man auf ein Auto angewiesen, sonst wird der Alltag eine echte Qual.

FÜr mich war die Anschaffung eines Autos wichtig, bevor unser Sohn auf die Welt kam und hat sich schon mehrfach als die richtige Entscheidung erwiesen.

Wie sonst hätte ich Samstag Nacht um drei Uhr drei Krankenhäuser nach einer Notaufnahme für unser damals 2 Wochen altes Kind abklappern sollen?

Mit dem Taxi?

Das wäre sehr teuer geworden.



Ebenso die größeren Einkäufe.

Einen ordentlichen Supermarkt gibt es nicht mehr um die Ecke, der hat zugemacht und wurde von einem "NKD" abgelöst.

Der nächste Baumarkt ist 15 km oder 3 Stunden Bahn- und Busfahrt entfernt.



Und so weiter und so fort.


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Robert Steinmetz [Besucher]
15.05.2007  at 09:12 Hallo beisammen!

Das mit Armut und Essen ist eine dumme Behauptung, denn auch Hartz4-Empfänger bekommen ein Auto zugesichert.

98,5% (!) der Haushalte mit kleinen Kindern in D haben mindestens 1 Auto, und 20% von denen sollen laut Statistik irgendwie arm sein?! Wer sich ein Auto leisten kann, und deswegen Matschbananen kauft, ist nicht arm.

Von einem DaimlerChrysler-Manager gabs vor vielen Jahren mal den schönen Satz "Eher fressen die Kinder den Kitt von den Fensterscheiben, als dass die Eltern auf ein Auto verzichten." So ist das mit des Deutschen liebsten Kind leider geworden. Aufs 2. Kind wird verzichtet, weil dann das Auto nicht mehr bezahlt werden kann.

Schöne Grüße vom autofreien Robert und seinen beiden wohlgenährten kleinen Kindern Lena und Clara (die Frau dazu gibts natürlich auch).
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Gerhard Zirkel [Besucher]
10.05.2007  at 19:29 Gesund essen hat nichts mit Armut zu tun. Klar kann sich nicht jeder BIO-Produkte leisten.

Aber es muss auch nicht jeden Tag Fleisch sein oder ein Fertiggericht.



Wenn ich mir so ansehen, welchen Mist viele Leute im Einkaufswagen haben und sich dann beschweren, dass alles soo teuer ist...



Dabei gibt es dutzende leckere Gerichte, die fast nichts kosten, satt machen und gesünder sind als die Fertigpizza aus dem Kühlregal.



Gerhard Zirkel
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Jens Bartusch (Produktmanagement) [FRoSTA]
10.05.2007  at 09:51 @Martin S.

"Für das, was eine Banane kostet, bekomm ich ja mehrere günstige Mittagessen zusammen"

... welche zum Beispiel?
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Martin S. [Besucher]
09.05.2007  at 19:21 "Dass nun Armut mit mangelnder Ernährung zu tun hat, kann ich nicht so richtig nachvollziehen."





Oh doch, das mit der Armut kann ich durchaus nachvollziehen. Schauen Sie sich doch mal die Obst/Gemüsepreise an. Für das, was eine Banane kostet, bekomm ich ja mehrere günstige Mittagessen zusammen (in dem Fall nicht von Frosta).

Ausserdem: Haben Sie nicht selbst erst kürzlich mit der Begründung von steigenden Gemüsepreisen die Produktpreise erhöht?
Antworten
Jens Bartusch (Produktmanagement) [FRoSTA]
09.05.2007  at 18:56 @hiphappy

... habe mal die Passage über FRoSTA herauskopiert:

"... Gibt es auch positive Beispiele für Industrienahrung?

Die gibt es, aber sehr wenige. Zum Beispiel Tiefkühlkost von "Frosta". Die verwenden tatsächlich keine Zusatzstoffe, also keine Farbstoffe oder Geschmacksverstärker. Wie schwer es aber so ein Anbieter hat, zeigt eine neue Tütensuppe von Maggi, die sich "Natur Pur mit 100 Prozent natürlichen Zutaten" nennt und angibt: "ohne Zusatzstoffe". Das stimmt aber nicht, denn in der Tüte ist tatsächlich Hefeextrakt drin, ein glutamathaltiger Geschmacksverstärker. Trotzdem kann Maggi behaupten: "ohne Zusatzstoffe", weil Hefeextrakt nicht in der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung steht. ..."

Einen ähnlichen Fall hatten wir schon mal unter Unverfälschter Genuss - Fortsetzung ... diskutiert.



Interessant fand ich auch den Aspekt:"...Grundsätzlich sollte aber man mit den sozialen Ursachen der Fettleibigkeit anfangen, nämlich mit der Einkommenssituation und dem Bildungsstand der Menschen. Arme Menschen, das betrifft etwa 20 Prozent der Haushalte, essen zu viel Fett und zu viel Zucker. Sie haben einfach nicht genug Geld, sich Obst und Gemüse zu leisten, um sich ausgewogen zu ernähren. Dick sein ist auch ein Zeichen von Armut und ein Zeichen von mangelnder Bildung. ..."

Dass nun Armut mit mangelnder Ernährung zu tun hat, kann ich nicht so richtig nachvollziehen. Meines Wissens kosten doch gerade fetthaltige Lebensmittel auch mehr Geld als Obst und Gemüse ... Das mit der Bildung ist vielleicht noch nachvollziehbar, wobei sicher eher das soziale Umfeld bzw. die soziale Prägung eine Rolle spielt als die Bildung.
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Marc [Besucher]
08.05.2007  at 16:38 ich kaufe ein paar Tomaten Antworten

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