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Der Ernteauftrag kommt per Handy

Friederike von FRoSTA (Öffentlichkeitsarbeit) 03.05.2006
3 Kommentare

Gestern war ich zum ersten Mal in unserem Gemüseverarbeitungbetrieb Rheintal in Bobenheim Roxheim. Ein großer Teil des FRoSTA Gemüses wird hier angebaut und verarbeitet.
Bobenheim -Roxheim liegt in der Pfalz, zwischen Mannheim und Worms und dies ist die wärmste Gegend in Deutschland- habe ich gestern gelernt. Hier gibt es die ersten deutschen Erdbeeren (wenn das Wetter so bleibt schon in zwei Wochen!!) und auch die ersten Frühkartoffeln.
Anlaß meines Besuches war die Spinaternte, die vor wenigen Wochen begonnen hat, und gestern von einem Fernsehteam gefilmt werden sollte (für welche Sendung verrate ich noch nicht- die dreharbeiten gehen demnächst in Bremerhaven weiter…)
Als erstes fuhren wir direkt zur Ernte aufs Feld. In der Nacht hatte es stark geregnet, die Böden waren also etwas aufgeweicht und da das Auto des Fernsehteams keinen Allradantrieb wurde ein Feld ausgesucht, das von einer befestigten Straße aus erreichbar ist.
So schön sieht der Spinat kurz vor der Ernte aus:

Als wir ankamen stand auf dem Feld eine Erntemaschine und bewegte sich nicht. Wahrscheinlich macht der garade seine Frühstückspause, dachte ich.

Stimmt aber nicht. Er wartete dort auf einen Anruf aus der Produktion. Erst wenn dort wieder ein Hänger voll Spinat weiterverarbeitet werden kann, wird der Landwirt angerufen (früher ging das per Funkgerät) und erst dann wird geernet. Denn der Spinat soll nicht eine Minute früher geerntet werden, als nötig.
Unserem Fernsehteam war die kleine Wartepause ganz recht, denn die Kamerafrau konnte sich so ganz in Ruhe ein gutes Plätzchen zum Filmen aussuchen:

Kurz darauf der Anruf bei Landwirt Marggraf: der Betrieb „bestellt“ einen Hänger voll frisch geernteten Spinat. Die Erntemaschine wird angeworfen, ein Trecker mit Hänger fährt nebenher und nach 2 Bahnen ist der erste Hänger voll, kurz danach der zweite.
Jetzt geht es sofort zum Verarbeitungsbetrieb und die Erntemaschine hat ersteinmal wieder Pause. Die Fahrt dauert 10 Minuten.

Im Betrieb angekommen werden die Hänger gewogen und eine Warenprobe gezogen. Während diese untersucht wird, werden die Hänger abgekoppelt und sofort nach der Freigabe aus der Qualitätssicherung zum Entladen auf eine Rampe gefahren. Dies alles geschieht ohne Wartezeit; dank der oben beschriebenen Erntekoordination.

Währenddessen mußte Herr Fischer, unser Werksleiter, vor der Kamera Rede und Antwort stehen (dabei sieht es so aus, als ob er sich auch viel mehr für das Abladen des Hängers interssierte…)

Über ein Förderband gelang der frisch geerntete Spinat nun in eine große Trommel mit Löchern (wie in der Waschmaschine, nur viel größer und wird darin sanft gedreht, damit eventuelle Fremdkörper, wie Steine oder Erde herausgesiebt werden. Anschließend wird der Spinat gewaschen, blanchiert, eventuell gehackt und dann schockgefrostet.

Nach meiner Uhr hat es von der Ernte bis zum fertigen, schockgefrosteten Spinatprodukt weniger als 2 Stunden gedauert! Frischer geht es also definitv nur, wenn man den Spinat im eigenen Garten erntet. Oder ihn, wie ich gestern, pflückt und gleich in den Mund steckt- frischer Spinat schmeckt auch als Salat sehr gut- wußte ich gar nicht!

3 Kommentare
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joh [Besucher]
06.03.2007  at 16:36 wenn nur alles so laufen wurde (auser der BETRIEBSLEITER!)
gut gemacht, und macht weiter so!
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Christian Merz [Besucher]
05.05.2006  at 06:16 Was für tiefergelegte Autos fahrt ihr denn?!? Mein Dad kam mit seinem 3er BMW von der Stange über jeden Feldweg bei jedem Wetter. Gibt's dennn nur noch Schattenparker mit SUVs?
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Manuel [Besucher]
04.05.2006  at 22:19 2 Stunden ?



Respekt - das nenne ich mal eine "on demand"-Ernte ;-)



Frischer Spinat schmeckt m.E. leicht nussig - interessanter Geschmack allemal.



Gefrostet kommt mir nur Spinat aus der Tüte, der auch noch irgendwie als solcher erkennbar ist. Und nicht solcher, der wohl in grünen Barren mit Blubb am Strauch hängt *grins*
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