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Jahrestag Fukushima

Karin Stalling 12.03.2012
5 Kommentare

Zur Zeit wird in den Medien wieder viel über Fukushima berichtet. Den gestrigen Jahrestag der Katastrophe haben wir zum Anlass genommen, um unsere neuesten Messwerte auf der FRoSTA Homepage zu veröffentlichen:

http://www.frosta.de/service/frosta-aktuell/japan-messergebnisse/

Die Werte zeigen deutlich, dass keinerlei radioaktive Belastung in unserem Fisch nachweisbar ist. Die Kontrollen der EU bestätigen dieses. Für uns sind diese Resultate einerseits beruhigend. Andererseits machen uns die Ergebnisse über belastete Meeresprodukte, die direkt vor der Küste Japans gefangen werden, betroffen. Der für die Japaner so bedeutsame Fisch kann nicht mehr bedenkenlos verzehrt werden.

Wir selbst werden unsere eigenen Untersuchungen fortsetzen, um die Qualität unserer Produkte weiterhin sicherzustellen.

5 Kommentare
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Matze
13.03.2012  at 10:06 Das mit dem Fischfang ist eine sehr ärgerliche Sache für die Japaner. Sie haben etwa einen jährlichen Fang von ca. 4,4 Mio. Tonnen (warscheinlich mittlerweile noch mehr) und mussten schon damals knapp 52 Prozent ihres Bedarfs importieren. Da dürfte jetzt noch einiges hinzukommen. Gut das FRoSTA Prüfverfahren durchführt, so kann man sicher sein das der Fisch in Ordnung ist.


[Anm. Frank Ehlerding (FRoSTA): Werbelink gelöscht.Bitte Blogregeln beachten.]
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Matthze
12.03.2012  at 17:27 Was ist eigentlich mit Sr-90?

Muss das in Bremen nicht gemessen werden oder ist einfach das Verfahren im Aufwand zu groß, da nicht einfach spektroskopiert werden kann?
Hier in NRW wird bei Flussfischen auch daraufhin gemessen und ab und zu findet man auch mal kleinere Werte unterhalb der relevanten Grenze.

Ist ja schon beruhigend, dass die Meeresfische noch nicht angefangen haben zu leuchten, wenn aber die Erzeugnisse in Japan direkt schon belastet sind, muss ja doch Einiges an radioaktivität ins Meer gelangt sein, da die Vermischung im Wasser ja recht schnell voran geht.
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Karin Stalling [FRoSTA]
13.03.2012  at 21:07 Strontium 90 ist aufwändig zu messen, daher beschränken wir uns - genauso wie die EU bei der Importkontrolle - normalerweise auf die Messung von Caesium 137.

Die erhöhten Messwerte der Fische, die vor Japans Küsten gefangen werden, führen vor Augen, dass die "künstliche" Radioaktivität nun in den biologischen Kreislauf gelangt ist - und das für viele Jahre. Diese Tatsache macht mich schon sehr beklommen.
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Matthze
16.03.2012  at 11:28 Die EU hat, was dies betrifft, auch nur einen Teil der Gesetzgebungskompetenz.

Nach StrVG werden in D umfangreich Lebensmittelproben von den Landesbehörden gezogen und auch dementsprechend auf Belastungen analysiert, nicht nur auf CS 137. Hierbei handelt es sich allerdings um heimische Erzeugnisse.
Das geht wahrscheinlich meistens an den Erzeugern vorbei, da die Proben im Handel genommen werden und sowieso unbelastet sind.

Exportieren sie eigentlich nach Russland? Meines Wissens sind die Einfuhrbestimmungen, was Radioaktivität betrifft dort sehr streng und es kann nichts ohne umfangreiche Gutachten eingeführt werden.
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Karin Stalling [FRoSTA]
21.03.2012  at 19:34 Wir exportieren auch nach Russland. Tatsächlich sind die Bestimmungen der Zollunion, zu der Russland gehört, relativ streng, z. T auch strenger als in der EU. Das gilt auch für Cs 137.
Diese Regelung ist für uns aber kein Problem, da wir in unseren Produkten keine Radioaktivität nachweisen können.
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