Sarah Wiener Gerichte von der Bahn

Felix Ahlers (Vorstand) 02.06.2010
6 Kommentare

Sarah Wiener

Gerade lese ich hier, dass die Bahn die Gerichte von Sarah Wiener mit Aromen und Hefeextrakt versehen hat.

Dazu sagt sie:

„Mit der Bahn war vereinbart, dass etwaige Rezepturänderungen mit mir abgesprochen werden, da keine Änderungen kommuniziert worden sind, bin ich davon ausgegangen, dass meine Rezepte eins zu eins umgesetzt worden sind. Dies zeigt, dass wir dringend mehr Transparenz bei der Lebensmittelkennzeichnung brauchen, damit jeder Bürger versteht, was er isst“.

Das hätten wir nicht besser sagen können….

6 Kommentare
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jemand
02.06.2010  at 16:29
Zusatzstoffe wie Hefeextrakt, gehärtete Fette und Maltodextrin würden in den Gerichten der Sterneköche nicht mehr verwendet.

Aber in den normalen Gerichten bleiben sie erhalten. :/
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Andy E
16.07.2011  at 13:37 "Hefeextrakt".

Frei nach dem berühmten Satz von aus dem "Dschungelbuch":

"Wieviele Gedanken an die Natur liegen in diesem Wort!"

Ja, man denkt an natürliche Bakterien, die Hefe produzieren, die man ja auch zum Backen seit Jahrhunderten nimmt --- bis man weiß was da drin ist.
Hefeextrakt ist seit neuestem ein beliebtes Mittel, in einem Produkt, dessen Verpackung den Inhalt als "frei von Geschmacksverstärkern" ausweist, eben DOCH Glutamat reinzumachen.

(Wissen viele nicht.)

Hefeextrakt darf nämlich bis zu 7% Geschmacksverstärker enthalten. Somit gilt: wer auf den in Asien angeblich(?) so beliebten "Umami"-Geschmack gänzlich verzichten will, der muss auch darauf schauen, dass das Produkt keinen Hefeextrakt enthält!!

Bei FRoSTA ist das offensichtlich kein Problem, da eins zu finden - jedoch bei anderen sehr wohl.
Also seid gewarnt.
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Torsten
03.06.2010  at 08:00 Tja, hätte die gute ihre Gerichte mal bei FRoSTA und nicht bei der Bahn nachkochen lassen, hätte es diese Probleme wohl nicht gegeben... Antworten
Susanne
04.06.2010  at 14:04 Da ist rein gar nichts vom Originalrezept drin, siehe Foodwatch.

Aber die Chemische Industrie, die mit dem Verscherbeln von Giftmüll Millionen macht (vulgo: Lebensmittelbranche) muss gut dafür zahlen, dass immer wieder Köche ihren guten Namen für irgend welchen Murks hergeben. Hinterher jammern sie dann.
Antworten
Kai
07.06.2010  at 14:02 Wieso wird nicht endlich gesetzlich verbindlich, dass draufgeschrieben werden muss, was wirklich drin ist??

Ohne Verschönerungen oder komische Kennziffern die niemand versteht!

Wenn da Schlachtabfälle drin sind, sollte das draufstehen, genauso bei irgendwelchen komischen chemisch hergestellten Substanzen...
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Torsten
07.06.2010  at 14:09 Triviale Antwort: weil sich bislang keine politische Mehrheit gefunden hat, um eine solche Regelung im Bundestag zu einem entsprechenden Gesetz zu machen.

Verbraucher, die dies wünschen, waren wohl "leiser" als die Vertreter der Firmen, die so Zusatzstoffe herstellen, und wohl nicht zu unrecht fürchten, dass ihr Absatz bei vollständiger Deklaration einbricht.
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