Funktionale Additive – aus Milch gewonnene Zusatzstoff-Imitate

Friederike Ahlers (Öffentlichkeitsarbeit) 04.03.2015
7 Kommentare

Hier erklärt der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer, wie man aus Molke (eigentlich ein Abfallprodukt der Molkereien) mit High Tech Zusatzstoff-Imitate gewinnt. Diese wirken in unseren Lebensmitteln wie Zusatzstoffe, also zum Beispiel als Emulgator, als Geschmacksverstärker oder auch als Konservierungsstoff, gelten aber laut Gesetz nicht als ZUSATZSTOFF sondern – da aus Milch gewonnen- als ZUTAT. Auf der Zutatenliste steht dann zum Beispiel nur „Milcheiweisserzeugnis“. Eine E-Nummer tragen diese Stoffe nicht und sie durchlaufen damit auch nicht das Zulassungsverfahren, das für alle Zusatzstoffe vorgeschrieben ist. Der Verbraucher hat keine Möglichkeit zu erfahren, ob es sich bei einer solchen „Zutat“ um einen Löffel Milchpulver oder um ein  High Tech Produkt der Zusatzstoff-Industrie handelt, das für ein sauberes Etikett („clean label“) sorgen soll.

7 Kommentare
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Alex
05.03.2015  at 20:01 Sehr interessantes Video, ihr verwendet auch diese nicht? Antworten
B-E Otto
06.03.2015  at 12:50 Wenn auf den Packungen von Frosta sowas nicht drauf steht, dann selbstverständlich nicht ;)

"Ohne Zusatzstoffe" ist bei Frosta ein Versprechen, während das "Ohne den Zusatzstoff Geschmacksverstärker" der anderen Lebensmittelhersteller lediglich dazu dient, den Verbraucher darüber hinwegzutäuschen, dass in Wahrheit doch irgendwelche verborgenen "Zusatzstoff-Imitate" verwendet werden.
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Michael
10.03.2015  at 17:22 Interessanter Artikel. Das Video funktioniert leider nicht mehr. Auch nicht auf YouTube. Antworten
admin
11.03.2015  at 18:05 Google scheint derzeit ein Problem mit ihrer "No-Cookie" Domain zu haben. Darum erst einmal den normalen Modus (ohne erweiterten Datenschutz) genommen. Video sollte wieder laufen. Antworten
Jürgen Hestermann
10.03.2015  at 17:59 Bei mir geht's:
https://www.youtube.com/watch?v=jZ2GELi4dRs
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Matthias
25.03.2015  at 12:54 Gutes Video, danke! Mich besorgt das total, dass man nie so recht weiß welche Zusatstoffe überall drin stecken und was man da eigentlich zu sich nimmt. Die Lebensmittelindustrie verschleiert ja so einiges. Antworten
Johannes
04.04.2015  at 08:41 Auch was die "normale" Milch betrifft wäre es mal an der Zeit einen genauen Blick darauf zu werfen. Es gibt enorm viele Faktoren, die Milch heutzutage zu einem Fragezeichen machen (Tierhaltung, Schwermetallbelastung, Homogenisierung, Verstoffwechselung etc.). Wer sich dafür interssiert sollte sich mal folgenden NDR Bericht ansehen:

https://www.youtube.com/watch?v=3YyP2JfB2ps

Anm. d. Admin: Website gelöscht. Bitte Blogregeln beachten!
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