Der wichtigste Ernährungstrend: Vegan

Torsten Matthias (Marketing) 19.03.2014
9 Kommentare

Vor 3 Jahren haben wir uns nicht getraut „vegan“ auf unser Couscous-Tüte zu schreiben. Damals hörte sich das für uns an wie eine Krankheit, eine Allergie oder irgendetwas Schlimmes. Unser veganes Couscous haben wir deshalb etwas bescheidener nur als vegetarisch bezeichnet. Seit einigen Monaten haben wir mit „Wok Mango-Curry“ das 2. vegane Pfannengericht auf dem Markt. Jetzt steht natürlich „vegan“ auf der Tüte. Hier eine Analyse, die wir gefunden haben. Wow, oder?

9 Kommentare
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DirkNB
20.03.2014  at 16:55 Mag ja sein, trotzdem halte ich vegane Ernährung für eine Verhaltensstörung. Und ihr unterstützt das auch noch ... Antworten
Torsten Matthias
26.03.2014  at 12:51 Wir bieten Gerichte mit Fleisch, mit Fisch und vegetarische Produkte an. Unser wichtigstes Anliegen ist der Verzicht auf Zusatzstoffe, die nachhaltige Gewinnung von Zutaten und der Umweltschutz. Von der psychologischen Seite habe ich die vegane Ernährung noch gar nicht betrachtet. Ich bin aber sicher, dass es keine Verhaltensstörung ist ))) Antworten
Renato
21.03.2014  at 15:24 Veganer zu sein, ist wohl tatsächlich in. Die Frage ist aber immer, wer wirklich aus überzeugung auf diese Ernährung zählt und wer einfach nur mit dem Mainstream mitschwimmt, bis es nicht mehr aktuell ist.

[ Anm. d. Admin: Website gelöscht. Bitte Blogregeln beachten. Danke. ]
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Marcus
21.03.2014  at 17:35 Das ist echt Wahnsinn, aber auch in anderen Ländern nimmt Vegan zu. Antworten
Gast
21.03.2014  at 20:20 Das zeigt einfach auch auf wie gesundheitsbewusst die Menschen werden. Nach dem Boom der Nahrungsergänzungsmittel in den letzten Jahren ist es nicht verwunderlich das nun auch der Rest der Erährung auf gesund umgestellt wird. Der übergang von vegetarisch zu vegan ist da teilweise fließend. Ausserdem zeigt diese Entwicklung nur das auf was die Studien der letzen 40 Jahre bereits in der Grundlagenforschung entdeckt hat. Vegan ist einer Fleischernährung um ein vielfaches überlegen.

[ Anm. d. Admin: Name geändert, Website gelöscht. Bitte Blogregeln beachten. Danke. ]
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Jürgen Hestermann
22.03.2014  at 11:11 "Vegan ist einer Fleischernährung um ein vielfaches überlegen."

Wenn das so wäre, warum hat dann die Evolution nur diesen Unsinn der gemischten Ernährung hervorgebracht? Alle die sich in der Vergangenheit vegan ernährt haben, hätten ja einen evolutionären Vorteil gegenüber den "Gemischtessern" haben müssen, sodass diese Art der Ernährung heute normal wäre. Das scheint aber nicht der Fall zu sein. Letztlich ist vegane Ernährung nur eine moderne Religion.
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Marion Baunach
26.03.2014  at 11:39 Ich finde es immer wieder erstaunlich wie die vegane Ernährung, für mich somit auch der Mensch der sich so ernährt, von "Fleischessern" so herabgestuft und abgetan wird. Ist noch niemand auf die Idee gekommen, dass z.B. wie ich, es aus ethischen und moralischen Gründen tut. Die heute so grauenvoll und mit soviel Leid "erzeugte" Fleischgewinnung verdirbt jegliche Lust auf Dieses. Glaube kaum das einer dieser Personen hier sich je mit diesem Thema auseinandergesetzt hat, denn dann wüßte er was es noch alles nach sich zieht. Heute ist jedem alles egal, hauptsache billig. Ich gönne jedem sein Fleisch wenn doch der Mensch sich nur einmal Gedanken darüber machen würde, woher es kommt und darauf achten würde. Fleisch ist keine Blume, die man einfach so pflückt. Respekt vor dem Leben ist nicht einfach nur eine moderne Religion!!Es zeugt davon, dass man sich Gedanken um die Welt macht, auf der man lebt!! Antworten
Marcel Dunkelberg
03.04.2014  at 00:31 Mein Fleisch kommt vom hiesigen Metzger. Das wird liebevoll geschlachtet und verarbeitet. Es macht mich sehr glücklich und es kann nach dem Tod sogar noch zu Gürteln, Jacken oder Schuhen verarbeitet werden. Würden die Veganer mal so viel Nächstenliebe in ihre Mitmenschen stecken wie in das Viechzeugs ... Antworten
Jürgen Hestermann
26.03.2014  at 17:40 Ich habe mich nur auf den Satz bezogen, dass vegane Ernährung der nicht-veganen um "ein Vielfaches überlegen" sein soll. Das halte ich für Unsinn.

Der Tierschutzaspekt ist ein ganz anderer. Um Tiere nicht länger zu quälen, muß man aber nicht unbedingt auf Fleisch verzichten. Man kann auch andere Maßnahmen ergreifen, um das Leid von Tieren zu minimieren. Siehe z.B. hier: http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/lavita/lavita-mann-fleisch-schonendes-schlachten-100.html
Außerdem ist das Ganze ja ein grundsätzliches philosophisches/psychologisches Problem. Es gibt Untersuchungen, dass auch Pflanzen beim "Schlachten" (Ernten) sowas wie Empfindungen haben. Zumindest reagieren viele Pflanzen auf Frassfeinde auf eine Art und Weise, die man als Schmerz interpretieren könnte (z.B. produzieren sie Giftstoffe oder sie warnen durch Ausströmen von Gasen andere Pflanzen der gleichen Art). Konsequenterweise bleiden eigentlich nur noch Früchte für die Ernährung (die die Pflanze ja extra für andere produziert, um sich zu vermehren). Und sich ausschließlich von Früchten zu ernähren ist ganz bestimmt nicht gesund!

Man kann das Thema "Leid der Tiere" auch anders herum sehen: Wäre die Anzahl der Menschen nur halb so groß, wären auch nur halb so viele Tiere zur Ernährung nötig. Ohne das sich einer der verbliebenen Menschen einschränken müßte, hätte man das Leid schon mal halbiert (wenn sich sonst nichts anderes ändert). Das wäre dann ungefähr die gleiche "Leidreduktion", als wenn sich jetzt die Hälte aller Menschen vegetarisch ernährt! Das ist doch mal ein Ansporn!
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