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Karotten-Mob aus San Francisco

Felix von FRoSTA (CEO) 03.02.2009
15 Kommentare

Carrotmob
„Prokottieren“ statt boykottieren heißt die neue Bewegung aus Amerika: der Carrotmob.

„Carrotmob is a network of consumers who buy products in order to reward businesses who are making the most socially responsible decisions. In a boycott, everyone loses. In a Carrotmob, everyone wins.“

Der Gründer Brent Schulkin versucht Unternehmen zu überzeugen umweltgerechter zu produzieren. Im Gegenzug organisiert er Verbraucher die Produkte des Unternehmens massiv kaufen. Ein Lebensmittelladen in San Francisco der jetzt Sonnenenergie einsetzt, hat so in wenigen Stunden 9000 US$ Mehrumsatz gemach.

Schulkin soll dabei übrigens auch Geld verdienen: „Dadurch können wir gute Leute einstellen und schneller etwas bewegen“, sagt er. Die Frage ist natürlich wie unabhängig und glaubhaft seine Firma dabei bleiben kann.

Ich bin gespannt, ob das auch in Deutschland funktionniert. Utopia versucht es ja auf ähnliche Weise hier bei uns.

PS: wir arbeiten übrigens auch gerade an einem Solarzellenprojekt für unsere Kühlhäuser – ob sich deshalb gleich ein Mob organisiert weiß ich aber nicht.

15 Kommentare
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phil
24.02.2009  at 11:04 wir sind mit den jungs auf SF im kontakt und machen im MAI den ersten carrotmob in BERLIN

http://carrotmobberlin.com/
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Felix von FRoSTA (CEO)
09.02.2009  at 12:50 @Jürgen Hestermann:

danke für den Tipp, habe dort mal nachgefragt aber scheinbar geht es mit der thermischen Solartechnik nicht! Dies war die Antwort:

Trotzdem danke für die Idee!

Sehr geehrter Herr Ahlers, vielen Dank für Ihre Anfrage.Leider können wir Ihnen kein Angebot unterbreiten, da die Parameter nicht unserem Leistungsspektrum entsprechen.Der WEGRACAL Absorber kann minimal Wasser mit einer Temperatur von +6°C erzeugen.
Mit freundlichen Gruß aus Westenfeld

B.Hebenstreit
Vertriebsleiter

--------------------------------------------

EAW Energieanlagenbau GmbH
Oberes Tor 106
98631 Westenfeld
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cnc
09.02.2009  at 11:42 Hört sich eher an wie eine Idee von Leuten, die nicht wissen, wie Wirtschaft funktioniert. Kaum eine der großen Firmen interessiert, was die Kunden wollen. Schaut euch doch nur die Autoindustrie an. Ein Auto häßlicher und unpraktischer als das andere. Immer mehr PS und immer höherer Verbrauch. Mein 30 Jahre alter Käfer verbraucht weniger als die meisten Neuwagen. Und wir sind alle so blöd und kaufen die neuen Wagen trotzdem. Auf lange Sicht bleiben leider nicht die besten Produkte, sondern die mit dem besten Marketing. Antworten
Maria
08.02.2009  at 13:46 ich finde die Idee einfach super. Der Erfolg wird nicht
lange auf sich warten lassen.
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Frank Ehlerding (Controlling)
07.02.2009  at 20:55 @ luisetante, silke

Hier ist schon eine Diskussion darüber:

http://www.frostablog.de/blog/internes/sat1-the-making-of-geheime-helfer

@ Silke
Nur nebenbei: Spenden von der Steuer abzusetzten heißt ja nicht, dass man in gleicher Höhe weniger Steuern zahlt. Aber es geht ja nicht nur um finanzielle Aspekte in der Sendung. Zumindest für die VOR der Kamera.
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Silke
07.02.2009  at 20:08 Hallo Herr Ahlers,

ich kann mich der Vorrednerin Louisetante nur anschließen. Ich finde es toll was sie geleistet haben, auch wenn es still und heimlich nebenbei ein bisschen Werbung für Ihre Firma war und Sie ja ohnehin Spenden von der Steuer absetzen können. ;-) Nichts desto trotz muß ich Ihnen mal sagen, dass sie mir einen sehr sympatischen und bodenständigen "normalen" Eindruck machen. Und sollte Ihre Einstellung ihrem Leben gegenüber auch der Wahrheit entsprechen, so beneide ich sie darum, sich selbst gefunden zu haben und in ihrem Leben einen wirklich Sinn gefunden zu haben.

Einen lieben Gruß

Silke
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luisestante
07.02.2009  at 19:44 hallo herr ahlers,

ich habe sie gerade als "geheimen helfer" auf sat.1 gesehen. ich kenne sie nicht, hätte aber nicht gedacht, dass sie sich für so was gewinnen lassen. ich vermute, dass es ihnen dabei schon ums soziale engagement ging, allerdings hätten sie das ja auch in aller stille tun können - und ebenso geld spenden. wie auch immer: sie sind ein ulkiger mensch, wenn ich mir diese bemerkung erlauben darf, haben mir aber - trotz dieser typischen und manchmal allzuschnell durchschaubaren privatfernseh-inszenierung - schwer imponiert. sie haben einen porsche sicher nicht nötig. nicht mal einen saab ;-)

herzliche grüße, luisestante
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Priwall
06.02.2009  at 17:01 ich finde die Idee einfach super. Der Erfolg wird nicht
lange auf sich warten lassen.
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Jürgen Hestermann
05.02.2009  at 19:13 @Felix Ahlers:
Genaue Kenntnisse über die Verfügbarkeit und die Kosten einer thermischen Solaranlage habe ich leider auch nicht. Ein erster Link wäre z.B. http://www.eaw-energieanlagenbau.de/rubrik_5.

Zum Thema "Carrotmob": Man stelle sich mal vor, es gäbe nicht nur wenige sondern sehr viele solcher Institutionen, die vorgeben, sich für die Interessen der Verbraucher zu engagieren. Welche soll man dann nehmen? Dann muß man sich doch wieder entscheiden und sich Informationen besorgen. Dann kann man sich auch gleich direkt über die Firmen/Produkte informieren. Die Marktmacht ist ja trotzdem da. Wenn eine Firma eine gute Repution hat (überall gelobt wird und man auch weiß warum), dann werden halt auch viele Verbraucher deren Produkte gerne kaufen. Dadurch ensteht meiner Meinung nach eigentlich der gleiche Druck als wenn eine Institution in Namen von vielen Verbrauchern auf die Firmen zugeht.

Und überhaupt: Ich habe das Konzept von "Carrotmob" nicht genau studiert, aber wie wird den garantiert, dass diese Institution überhaupt über Kaufinteressen gebieten kann. Man stelle sich vor, "Carrotmob" verspricht einer Firma Umsatzsteigerungen wenn sie dieses oder jenes macht, und dann kauft doch keiner die Produkte.
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Gerhard Zirkel
05.02.2009  at 17:05 @Jürgen Hestermann: Das ist gar nicht so einfach wie es klingt, denn nicht jeder von uns hat die nötigen Informationen und die Möglichkeit sie auszuwerten um sich überhaupt eine Meinung bilden zu können.

Es wird immer eine große Masse an Menschen geben die sich lieber auf das Urteil anderer verlassen. Dann ist es sicher gut, wenn es wenigstens das Urteil ökologisch denkender Menschen ist.

Wirklich ökologisch wäre nur der Verzicht auf alles, was über die reine Lebenserhaltung hinausgeht. Aber das durchzusetzen dürfte momentan noch schwierig sein.

Gerhard Zirkel
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Felix von FRoSTA (CEO)
05.02.2009  at 12:12 @Jürgen Hestermann: ich glaube der Witz an der Sache ist, dass sich viele Verbraucher zusammenschliessen, dadurch haben sie mehr Bedeututng und können Druck ausüben. Einer einzelnen Person wäre das ja nicht möglich. Vielleicht kann es deshalb funkitonieren.

Das mit der thermischen Solaranlage werden wir mal prüfen - habe ich noch nie gehört. Da wir ziemlich weit im Norden Europas sind ist die Effizienz bei der wenigen Sonne ja sehr wichtig. Andererseits brauchen wir immer dann viel Kühlenenergie wenn es warm ist und die Sonne scheint. Passt also gut zusammen!
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Jürgen Hestermann
04.02.2009  at 17:43 Ich hab' da so meine Bedenken, ob eine Institution wie "Carrotmob" wirklich sinnvoll ist. Das Problem ist ja, dass man es wieder anderen überläßt, zu urteilen und sich als Manövriermasse zur Verfügung stellt. Nach dem Motto: "Die werden schon das richtige für mich entscheiden". Ich glaube aber, dass jeder einzelne sich seine eigene Meinung bilden muß. Und wenn sich jemand für eine Firma / ein Produkt begeistert, dann bedarf es sicherlich keiner weiteren Institution, die ihm sagt, dass er auch deren Produkte kaufen soll.

Und was "umweltfreundlich" ist, läßt sich ja auch nicht pauschal sagen. Dazu kommt noch, dass manche "Mitläufer" bestimmte Produkte vielleicht gar nicht gebrauchen können, sie sich aber dann dazu genötigt sehen, diese zu kaufen, nur um den Hersteller zu loben (und sich selbst ein gutes Gewissen zu kaufen). Ökologisch wäre das sicher nicht.


Ein gutes Beispiel ist vielleicht eure Solaranlage: Ich würde jetzt mal so aus dem Ärmel behaupten, dass es eigentlich ökologischer (und auch ökonomischer) sein müßte, eine (hocheffiziente) thermische Solaranlage (mit Wirkungsgraden von 80%-90%) zum Kühlen zu benutzen (mit Adsorptionswärmepumpe) statt eine Photovoltaikanlage (mit Wirkungsgraden von 15%) zur Stromgewinnung zu installieren, die dann konventionelle Kühlgeräte antreibt. Allerdings erfordert ersteres wohl eine größere Investition und man erhält (glaube ich) auch nicht so viele Zuschüsse. Das kann dann dazu führen, dass man sich doch für letzteres entscheidet, weil's für's Image sicherlich egal ist ("Solar ist ja Solar").
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Britta Stahl
04.02.2009  at 16:05 Wirklich eine schöne Wechselwirkung - die Firma stellt auf umweltfreundlicherer Produktion um und macht damit mehr Umsatz, die Käufer leben gesünder, die Umwelt hat auch etwas davon und der Ideengeber hat auch sein Auskommen. Besser kann es nicht sein - ein zukunftsweisender Einfall! Antworten
Inge
04.02.2009  at 09:26 Eigentlich sollte man als Verbraucher seinen Einfluss viel stärker geltend machen - durch den verstärkten Einkauf bei sozial engagierten und umweltbewussten Firmen aber auch durch Boykott von solchen Unternehmen, die alles andere als verantwortlich handelt. Leider jedoch neigt der Mensch dazu diese wichtigen Hintergründe beim Konsum schnell zu verdrängen und achtet ausschließlich auf den Preis. Beipiele aus jüngster Vergangenheit -ohne Namen zu nennen- zeigen, wie stark zwar die Aufregung über Firmen-"Verfehlungen" bei den Bürgern und in den Medien sein kann aber wie schnell dies auch wieder vergessen wird und die Umsätze dieser Unternehmen in die Höhe schiessen.
Aus den oben genannten Gründen würde ich mir zwar wünschen, dass das Beipiel in Deutschland Schule macht aber ich befürchte, dass es bei einigen, wenigen Aktionen bleiben wird und "die Masse" weiterhin die Produkte kauft, die preiswert sind - gerade im Lebensmittelbereich.
P.s: Die Idee mit Solarprojekt für Kühlhäuser finde ich klasse - zumal diese ja auch sehr viel Strom "fressen" ! - Ob mit oder ohne "Mob"-Begleitung
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Martin St.
04.02.2009  at 03:20 Wow, was fuer eine geniale Idee!

Bin immer wieder beeindruckt, was Leute fuer Ideen haben, hoff die haben weiterhin erfolg, schlussendlich merkt man halt doch, dass man als Kunde genug ausrichten kann, wenn man sich nur zusammenschliesst.
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