FRoSTA stellt um auf Papier

Felix Ahlers (Vorstand) 08.11.2019
48 Kommentare

FRoSTA sagt Tschüss!

Über 2 Jahre haben wir daran gearbeitet. Nun ist es geschafft: wir haben einen Papierbeutel entwickelt der unseren aktuellen Plastikbeutel (aus bereits umweltfreundlichem Monomaterial) ab Januar 2020 ersetzt.

Gemacht ist er aus sogenanntem „Kraftpapier“, also einem Papier welches nicht gebleicht oder beschichtet ist. Eine besondere mechanische Technik macht es möglich, dass dieses Papier resistent gegen Feuchtikkeit ist. Also auch wenn unsere Produkte mal leicht antauen (vom Laden bis nach Hause), geht der Beutel nicht kaputt.

Natürlich wird sich unsere Optik verändern und die Fotos sind nicht mehr so brilliant wie auf dem aktuellen Beutel. Verpackungen aus nachwachsenden Rohwaren (zertifiziert nach FSC, damit entsprechend aufgeforstet wird) sind aber deutlich umweltschonender und haben eine bessere Klimabilanz. Besonders bei der noch niedrigen Recyclingquote von nur 25% von Plastik (bei Papier sind es schon 80%) vermeiden wir außerdem das Risiko, dass Plastik zB im Meer landet.

Wie beim Reinheitsgebot vor über 15 Jahren, gehen wir damit natürlich ein Risiko ein. Die Produkte werden ca. 0,20€ teurer und sehen optisch anders aus (wir finden schöner!). Im Eiswürfelfach (1*) sollte man sie außerdem nicht lagern, da der Papierbeutel nach einiger Zeit reißen kann. Und wenn man die Produkte im Kühlschrank auftaut, sollte man es ohne Packung auf einem Teller machen. Wir finden aber, dass es sich lohnt diese Risiken einzugehen. Denn nur wenn wir solche Risiken eingehen, können wir Dinge verbessern. Bei 40 Millionen Packungen die wir verkaufen, sind dies übrigens 320 Tonnen weniger Plastik pro Jahr!

Wir freuen uns auf Fragen, Kommentare oder Anregungen. Und wir hoffen natürlich, dass wir zahlreiche Unterstützer und Nachahmer finden!

48 Kommentare
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Andre
08.11.2019  at 18:11 Finde ich richtig klasse! Eine Schade, dass es noch immer keine Steuer auf Plastikverpackungen gibt. Antworten
Jan Zuchhold
08.11.2019  at 20:10 Wie sollen die Verpackungen entsorgt werden? Altpapier, Restmüll oder Biotonne?

Ich erinnerte mich an einen Artikel aus 2015: "Pizzakartons gehören in den Restmüll". Nach den Aussagen im Artikel müssen Verpackungen von TK-Gemüse in den Restmüll und demnach ist nicht mit Recyclingquoten zu argumentieren:

"Pizzakartons haben in der Altpapiertonne nichts zu suchen", betont Dieter Wolf, Berater des Umweltamtes Frankfurt am Main. "Das gilt ohne Ausnahme für alle Kartonagen, die mit Speiseresten verunreinigt sind." Somit gehören auch Verpackungen, in denen sich beispielsweise noch Rückstände von Tiefkühlgemüse, Kuchen oder Obst befinden, nicht in den Papiermüll. "Dieser Abfall gehört in den Restmüll", erklärt Wolf. "Lebensmittelreste verursachen beim Recycling große Probleme. Das Papier ist von seiner Qualität her durch die Fremdstoffe stark beeinträchtigt."
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Felix Ahlers (Vorstand)
09.11.2019  at 15:00 Unsere Beutel sind ja nach dem Entleeren praktisch sauber, weil sie im gefrorenen Zustand in den Topf kommen. Ensprechend können unsere neuen Papierbeutel in die Altpapiertonne (weil sie nicht mit Plastik beschichtet sind).

Schachteln aus Papier die beschichtet sind, können dagegen meist nicht als Altpapier entsorgt werden.
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Karmen
12.02.2020  at 18:54 Wo kann ich die neuen Papierbeutel mit dem leckeren Produkt kaufen? Antworten
Karmen
11.03.2020  at 19:31 Ich habe noch keinen Papierbeutel bei Edeka oder Rewe kaufen können :-( Antworten
Felix Ahlers (Vorstand)
13.02.2020  at 10:25 Wir haben diese Woche an Edeka, Rewe und Kaufland ausgeliefert. Ich denke es sollte dort in den nächsten Tagen zu finden sein. Wann und wo genau, können wir aber nicht sagen, da die Läden natürlich noch die Lagerbestände verkaufen bevor die Papierbeutel in die Truhen kommen. Einfach mal nachfragen im Laden, das hilft sicher! Antworten
Karmen
08.02.2020  at 13:23 Wo kann ich die neue Papierverpackung schon kaufen. Habe diese bisher noch nicht gefunden. Danke für eine Info Antworten
Karmen
26.11.2019  at 18:12 Darum sind Papiertüten gar nicht so nachhaltig:
https://www.quarks.de/umwelt/muell/darum-sind-papiertueten-gar-nicht-so-nachhaltig/
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Felix Ahlers (Vorstand)
28.11.2019  at 18:55 ....aber sie werden in Deutschland deutlich besser recycelt: die Quote ist über 90%, bei Plastik aktuell weniger als 40%. In vielen Gegenden wie bei mir zuhause wird das Plastikrecycling überhaupt nicht angeboten. Papier dagegen schon.

Man muss also immer die gesamte Auswirkung einer Packung betrachten (von der Herstellung bis zur Entsorgung) und man muss die Realität hier in Deutschland betrachten. Nicht nur was theoretisch möglich wäre.
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Karmen
23.11.2019  at 13:01 Monomaterialbeutel aus PP ist sehr gut zu recyceln.
In den Sortieranlagen, die von den Dualen Systemen beauftragt werden, wird nach Massenkunststoffen wie PP oder PE aus gelben Säcken/Tonnen gezielt gesucht. Die Beutelfläche ist auch groß genug um von den NIR Scannern erfasst zu werden.

Deshalb ist die Recycling/Sortier-Quote auch für diese beiden Mono-Kunststofftypen extrem hoch und sollte/wird über 80% liegen. Sonst können wir uns in Deutschland die Sortieranlagen sparen.

"Recycling Quote ist bei Plastik in Deutschland aber weit unter 40%" bezieht sich auf die Menge ALLE Kunststoffmaterialien (incl. Verbundstoffe, ...).

lesenswerter Bericht:
"Darum sind Papiertüten gar nicht so nachhaltig"
https://www.quarks.de/umwelt/muell/darum-sind-papiertueten-gar-nicht-so-nachhaltig/
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Raphael
12.11.2019  at 13:14 Ganz schön überhebliche Art von Ihnen, respektvoller wäre es sich Sprüche wie "Ein kleines bisschen mit gesundem Menschenverstand nachdenken hilft ungemein" zukünftig zu sparen, insbesondere, wenn sie völlig unangebracht sind.
Denn hier steht eindeutig, dass die Verpackung im Altpapier entsorgt werden kann:
https://www.frosta.de/tschuess
"Das Ergebnis: Der neue Papierbeutel kann im Altpapier entsorgt werden und ist besonders leicht zu recyceln."

Es ist also sehr wohl von der Altpapiertonne die Rede.

Und wenn der Inhalt vom Beutel auf dem Weg nach Hause antaut (was er beim Großteil der Kunden wird), ist das Papier entsprechend "verschmutzt" und gehört nicht mehr in die Altpapiertonne.
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Raphael
12.11.2019  at 13:13 Das ist doch aber nur die halbe Wahrheit. Auf dem Weg vom Einkauf nach Hause wird der Inhalt bei einem Großteil der Kunden zumindest antauen und das Papier somit verunreinigen. Das sehe ich doch selbst aktuell bei jeder aufgeschnittenen Plastik-Tüte von Frosta. Und mit Essen verschmutztes Papier kann nicht mehr recyclet werden und gehört in den Restmüll. Antworten
Ralf
09.11.2019  at 08:19 Du kannst den Beutel einfach in den Biomüll/Kompost werfen, von der Altpapiertonne war nie die Rede.
Nachzulesen hier: https://www.welt.de/wirtschaft/article203227474/Frosta-verpackt-Tiefkuehlkost-kuenftig-in-Papier-statt-in-Plastik.html
Ein kleines bisschen mit gesundem Menschenverstand nachdenken hilft ungemein ;)
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Franz Meier
09.11.2019  at 07:22 Den Papierbeutel kann ich in die Altpapiertonne werfen ? Antworten
Felix Ahlers (Vorstand)
09.11.2019  at 15:01 Ja genau! Antworten
Karmen
15.02.2020  at 13:24 Warum darf der Frosta Beutel ins Altpapier, aber eine Pizza Schachtel vom Pizza Bringdienst nicht? Die Begründung ist die Lebensmittelanhaftung an dem Altpapier. Antworten
Evgeni Kouris
09.11.2019  at 11:50 Danke vielmals für diese #NewMittelstand Innovation - ich habe soeben ein Portrait zu Felix veröffentlicht

(Anm. d. Admin: Das Portrait findet man hier: Link)
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Schmidt
10.11.2019  at 18:56 Ich freue mich richtig darüber! Eine sehr gute Freundin hat mich erst auf Frosta gebracht, weil ich tatsächlich oft zu faul zum kochen bin und lieber eine gesunde Alternative ohne künstliche Aromen etc gesucht habe, welche dazu auch noch schmeckt und nachhaltig ist. Antworten
Clemens
10.11.2019  at 19:27 Sorry, aber eine Preiserhöhung für eine andere Tüte ist absurd. Die Nachteile der nur begrenzten Festigkeit empfinde ich dem gegenüber als nicht gerade unerheblich. Stellen Sie sich vor man nimmt die Tüte mit zur Arbeit, wo es keine Gefriertruhe gibt, soll man den Packungsinhalt erstmal zuhause in eine Tupperdose umfüllen?

Dass die Beutel wirklich sauber genug sind, dass sie im Papiermüll gut recycelt werden können, wurde das wissenschaftlich untersucht? Plastikverpackungen, die in den Gelben Sack gegeben werden, verschmutzen wohl kaum die Weltmeere, das Plastik aus den Meeren kommt woanders her...
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Felix Ahlers (Vorstand)
10.11.2019  at 19:31 Eines der großen Problem der Plastikverpackung ist, dass bis heute in Deutschland weniger als 50% recycelt werden. Auch deshalb haben wir uns für Papier entschieden. Und die Packung ist aus reinem Naturpapier welches unsere Produkte optimal schützen. Auch wenn sie etwas antauen. Antworten
Clemens
10.11.2019  at 20:32 Die Recyclingquote von 50 % bei Plastikverpackungen bezieht sich allerdings auf die Gesamtheit der verschiedenen Materialarten, je nach Kunststoffart unterscheidet sich diese ja deutlich. Und da lag Frosta bisher offenbar schon im überdurchschnittlichen Bereich.

Dass in den Tüten Rückstände verbleiben, von Kräutern oder kleinen Bruchstücken, wird sich bei Papiertüten kaum anders verhalten als bei Plastiktüten?
Die Befürchtung, ob ein Recycling dann tatsächlich möglich ist oder ob die Verschmutzungen sogar dazu führen, dass der Recyclingprozess des gesamten Altpapiers beeinträchtigt wird, ist meiner Meinung nach nicht von der Hand zu weisen. Stellt sich die Frage, ob die Papiertüten bei einer realistischen Betrachtung am Ende in der gleichen Liga spielen wie auch angeblich kompostierbare Plastiktüten, die mehr Schaden als Nützen.
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tom
11.11.2019  at 09:18 Ich finde die Umstellung super und es ist mir den Mehrpreis wert!
Wenn sich keiner was traut, wird sich auch nix ändern und Frosta traut sich!

Wie und ob die Papiertüte recycled werden soll, kann wohl am Besten das Recyclingunternehmen beantworten. Ich werde mal bei Remondis nachfragen.
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Tom
12.11.2019  at 08:50 Seit Jahren Frosta Fan: Erst macht ihr Tiefkühlkost wertiger und nachvollziehbar. Ohne Geschmacksverstärker, etc. Und nun das: "Frosta hat ein Verfahren entwickelt, dass reine Papierbeutel für Tiefkühlkost praxistauglich macht...."
In meinen Augen vorbildlich. Weiter so - ich bin begeistert!
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Jürgen
12.11.2019  at 08:51 Kann dem Verbraucher vielleicht geholfen werden, indem man die Entsorgungsmöglichkeit "Nach dem Gebrauch: Tüte ins Altpapier" auf die Verpackung druckt? Antworten
Klaus
15.11.2019  at 10:02 Wenn jetzt eh alle Packungen neu gemacht werden müssen, wäre das doch DIE Gelegenheit, alle Deppen Leer Zeichen zu beseitigen. Das wäre total innovativ und ein Zeichen gegen Sprachpanscherei. Ich würde euch dann auch für den Kulturpreis Deutsche Sprache vorschlagen. Antworten
Martin
19.11.2019  at 09:55 +1

Gemüsepfanne würde ich vielleicht kaufen, bei Gemüe Pfanne weiß ich einfach nicht, was mich erwartet.
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Felix Ahlers (Vorstand)
12.11.2019  at 09:08 Ja, das ist auf jeden Fall eine gute Idee!! Danke Antworten
Raphaela
12.11.2019  at 10:45 Wie schneidet denn die neue Verpackung ökobilanziell im Vergleich zur alten ab?

Papier hat einen guten Ruf als Verpackungsmaterial, ist jedoch was die Umweltauswirkungen angeht nicht wirklich besser als Kunststoff (unter der Annahme, dass der Müll ordentlich entsorgt wird und nicht in der Natur landet). Aufgrund des höheren Preises und den Einschränkungen in der Handhabung erschließt sich mir der Mehrwert nicht.

Die bisherige Verpackung ist ja bereits ein gut recylcebares Monomaterial, nur das Kunststoff-Recyclingsystem in Deutschland lässt noch zu wünschen übrig. Ich fänd es sinnvoller, wenn sich die Inverkehrbringer verpackter Lebensmittel (wie Frosta) aktiv für eine Verbesserung des Recyclingssystems einsetzen würden.
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Felix Ahlers (Vorstand)
12.11.2019  at 11:52 Stimmt, Papier hat, so wie auch Holz antibakterielle Eigenschaften und ist insofern sogar besser als Plastik. Abgesehen davon hat unser Papierbeutel auch eine bessere Co2 Bilanz als der Plastikbeutel.

Natürlich ist auch der aktuelle Beutel schon sehr gut, aber die Recyclingquote ist bei Plastik eben weit unter 50% und wir als kleine Firma werden daran nicht wirklich viel ändern können (auch wenn wir es seit langer Zeit aktiv versuchen). Auch deshalb haben wir uns für den Papierbeutel entschieden.
Antworten
Jasmin
19.11.2019  at 09:47 Würden Sie uns einen Link zu dieser Co2 Bilanz zur Verfügung stellen? Meineswissens ist die Co2 Bilanz von Kunststoff besser als die von Papier. Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. Antworten
Michael
14.11.2019  at 16:21 Meiner Meinung nach haben Sie genau die richtige Lösung für das Recyclingsystem-Problem gefunden, nach dem Motto: "If you can't change the system, beat it!"
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und ggf. Lizenznehmer für das Kraftpapier.
Antworten
Mark Bermann
14.11.2019  at 15:57 Nach dem Reinheitsgebot für "innen" jetzt also auch das Reinheitsgebot für außen. Ich find es großartig und werde jetzt erst recht ein treuer FRoSTA-Kunde bleiben.

Eine Bitte hätte ich jedoch: Könntet Ihr hier oder auf Facebook aufklären, welche Eurer derzeitigen Verpackungen ins Altpapier dürfen? Was zum Beispiel ist mit den Kartonverpackungen für u.a. das Chicken Teriyaki?
Antworten
Felix Ahlers (Vorstand)
15.11.2019  at 14:18 Unsere aktuellen Beutel aus Polypropylhen Monomaterial können im gelben Sack recycelt werden. Allerdings ist die Recyclequote bei Plastik nicht besonders hoch (je nach Region). Da die Beutel weiß sind, eignen sie sich besonders gut zum recyceln und geben ein besseres Substrat für Neuprodukte ab.

Unsere zukünftigen Papierbeutel können dann im Altpapier recycelt werden. Hier ist die Recyclequote deutlich höher! Gleiches gilt für unsere aktuellen Faltschachteln aus Pape. Dies geht, weil die innere Beschichtung unter 5% dick ist.

Bitte darauf achten, Lebensmittelreste vor dem recyceln zu entfernen.
Antworten
Klaus
15.11.2019  at 09:50 Da wird mal etwas Innovatives vorgestellt und viele suchen dann mit Gewalt das Haar in der Suppe. Überlegt mal, was so alles im Altpapier landet. Kartons sind häufig mit Kunststoffklebeband verschlossen oder das Band ist mit Plastikfäden verstärkt. In Zeitschriften sind häufig Produktproben eingeklebt, meistens Kosmetik. Irgendwelche beigelegten CDs oder DVDs landen auch im Altpapier. Und da schwadroniert ihr ernsthaft darüber, ob ein paar Gemüsekrümel beim Recycling stören könnten?
Was mich noch technisch intressiert, wie werden die Beutel verschlossen? Folie lässt sich ja einfach verschweißen, wird das Papier geklebt?
Antworten
Felix Ahlers (Vorstand)
15.11.2019  at 14:13 Ja es wird mit einem pflanzlichen stärkebasierten Kleber verschweißt! Eines von vielen Herausforderungen die wir hatten! Antworten
Karl Krebs
20.11.2019  at 09:19 Ist die neue Verpackung nur aus Papier oder hat sie auch einen geringen Anteil an PE oder PP-Folie? Reines Papier lässt sich doch nicht einfach so verschweißen. Zudem ist eine Papierverpackung nicht ökologischer als eine Plastikverpackung, da Papier deutlich dicker ist als Plastik und mehr Energie zur Herstellung gebraucht wird. Zudem ist der Wasserbedarf zur Herstellung sehr hoch - mal ganz abgesehen, dass auch Natronlauge, Sulfate und Sulfite gebraucht und verwendet werden. Rein von der Ökobilanz ist Papier schlechter Plastik. Antworten
Günther
20.11.2019  at 20:25 ich kann die Aussage nur unterstützen.. wenn Sie bei 40 Millionen Packungen die Sie verkaufen, 320 Tonnen Plastik einsparen - wieviel Tonnen Papier werden in Zukunft für die Beutel eingesetzt mind. 400-450 Tonnen, denn der Papierbeutel ist schwerer als der Kunststoffbeutel. Dazu kommt die schlechtere CO2 Bilanz....und Bäume gibt es auch nicht unendlich und .......der Verpackungsmüll wird noch größer ..noch mehr Tonnen Antworten
Felix Ahlers (Vorstand)
28.11.2019  at 18:53 Ja die Papierverpackung ist etwas schwerer, aber sie werden in Deutschland deutlich besser recycelt: die Quote ist über 90%, bei Plastik aktuell weniger als 40%. In vielen Gegenden wie bei mir zuhause wird das Plastikrecycling überhaupt nicht angeboten. Papier dagegen schon.

Und unsere Bäume werden grundsätzlich nachgepflanzt und sind FSC zertifiziert.
Antworten
Felix Ahlers (Vorstand)
21.11.2019  at 11:32 Danke für die Info!

Wenn man nur die Herstellung der Beutel betrachtet haben Sie Recht und unser aktueller Monomaterialbeutel aus PP ist sehr gut.

Das Problem ist aber, dass er nur dann umweltverträglich ist, wenn er recycelt wird. Die Recycling Quote ist bei Plastik in Deutschland aber weit unter 40%. Bei Papier ist die Quote bei 90%. Deshalb ist die gesamte Beurteilung für Papierverpackungen (inkl. Verwertung und Entsorgung) deutlich besser.
Antworten
Dr. D
25.11.2019  at 08:53 Immer schön von neuen Entwicklungen zu lesen.
Durch wie viel Tonnen Papier werden die 320 Tonnen Kunststoff ersetzt?
Antworten
Annette
30.11.2019  at 08:37 Das ist eine sehr gute Nachricht. Ich bin ein zufriedener Kunde. Ihre Produkte schnmecken sehr gut, dass muss ich sagen. Warum werden nur 40% Plastik recycelt? Wo kommen die anderen 60% hin?

(Anm. d. Admin: Website gelöscht. Bitte Blogregeln beachten)
Antworten
Yasin Gülsesi
13.12.2019  at 20:30 Sehr informativer Beitrag. Sehr schöner Blog!! Danke dafür und macht weiter so! Lg Yasin Antworten
Olli
28.01.2020  at 14:31 Was sagen denn die Handelskunden zu dieser Innovation? Wollen die (vorerst?) beim Plastikbeutel bleiben oder für ihre Eigenmarken auch Papier haben?
Wenn die Handelskunden auch Papier möchten, hoffe ich doch sehr, sie bekommen es auch. Im Sinne der Umwelkt und wegen der auf diesem Weg abgesetzten großen Mengen. Da sollte die sonst wohl übliche Exklusivität der Innovation für die Herstellermarke (nur FRoSTA hat Papierverpackung) hinten anstehen können - gerade, weil die Frosta AG schon gezeigt hat, Umwelt ist wichtiger als aktueller Gewinn (Einbruch durch Produktionsumstellung).
Antworten
Gast
29.02.2020  at 13:09 Interessanter Beitrag :D Ich frage mich ob Plastikbeutel komplett ersetzt werden können. Mit freundlichen Grüßen

(Anm. d. Admin: Webseite gelöscht, Name in "Gast" geändert. Bitte unsere Blogregeln beachten, Danke!)
Antworten
Marta
21.03.2020  at 18:06 Finde den Artikel sehr interessant :)
Dann mal schauen wie es wohl auf Papier ist. Also ich werde es
so oder so dann testen müssen :)
Antworten
Alexandro
21.03.2020  at 20:55 Ich muss wirklich zugeben, das es mit Papier einfach besser aussieht.
Einfach weiter machen:)
VG

(Anm. d. Admin: Hallo "Alexandro, "Tim" oder "Marta" - Sie verstoßen in mehreren Punkten gegen unsere Blogregeln. Bitte halten Sie sich in Zukunft an die Vorgabe, keinen SEO-Spam hier abzuladen oder sich mit unterschiedlichen Nicknames zu beteiligen. Vielen Dank!)
Antworten
Mike
26.03.2020  at 17:37 Super Idee von euch! Sowas unterstützt man doch gerne;) Antworten
Victoria
14.11.2020  at 12:30 Hallo liebes FRoSTA Team,
ich bin begeistert von Eurer Geschichte und wie Ihr damals den Schritt gewagt habt als erstes Unternehmen auf Zusatzstoffe zu verzichten.
Was waren Eure entscheidenen Marketingmaßnahmen, wenn Ihr jetzt zurück blickt? Ich recherchiere für ein Uniprojekt und würde mich außerordentlich über Eure Meinung freuen.
Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg!
Antworten

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