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FRoSTA bei Hinz&Kunzt

Ralf Junge 29.12.2006
7 Kommentare

Das November-Heft von Hinz & Kunzt – Das Hamburger Straßenmagazin – „Verkauf durch Wohnungs- + Obdachlose“ und das anschließende Gespräch mit der Verkäuferin gaben den Ausschlag für eine gemeinsame Aktion für Wohnungs- und Obdachlose in Hamburg zwischen Hinz & Kunzt sowie verschiedenen Sponsoren, u.a. FRoSTA.

Als FRoSTA-Mitarbeiter war natürlich klar, es gibt leckere Gerichte aus dem eigenen Haus. Doch nur Essen, dass war mir dann doch zu wenig. Also ran ans Telefon + fragen wir mal nach Süßigkeiten, Socken und dergleichen. Doch weit gefehlt, so einfach war es nicht. Getreu dem Motto, irgendwann klappt es schon mit dem Sponsoring, wurden unzählige Telefonate geführt. So kamen dann am Ende viele Leckereien + Bekleidungsstücke für die Aktion zusammen.

Mit vollgepacktem Kombi ging es am 3. Advent nach Hamburg. Nach kurzer Begrüßung + Vorbereitung haben wir 27 Gäste in den Räumlichkeiten von Hinz & Kunzt bewirten können. Dank verschiedener Gerichte + ausreichender Bekleidung war für jeden etwas dabei.

Kurzum, es war eine runde Sache. Freuen wir uns auf ein Wiedersehen in 2007.

7 Kommentare
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Marc Siebold [Besucher]
06.01.2007  at 18:52 Ich finde es einfach nur schade, dass in jede gute Tat immer etwas negatives hineininterpretiert wird. Aber das scheint wohl txpisch an der deutschen Metalität zu liegen.



Grüße, Marc Siebold
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Gerhard Zirkel [Besucher]
01.01.2007  at 18:47 Tja, so ist das wenn man etwas tut. Es gibt immer Leute, die es angeblich besser gekonnt hätten.



Seltsamerweise reden diese Leute aber nur darüber, anstatt es selbst in die Hand zu nehmen.



Und zum Thema Entlassungen kann ich nur sagen: Keine Firma entlässt Mitarbeiter zum Spaß und schon gar nicht der Personalleiter. Der darf höchstens mitentscheiden, wer gehen muss.



Gerhard Zirkel
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Huch [Besucher]
29.12.2006  at 23:20 Hmm, aber erklärt doch mal das Foto. Warum hebt der Mann im weissen Hemd seine Arme? Überfall? Antworten
Frank Ehlerding (Controlling)
29.12.2006  at 22:58 @ Andrea

Der Personalleiter ist ja im Normalfall nicht derjenige, der entscheidet, dass jemand gehen muss. So wie ein Gerichtsvollzieher auch nicht selber entscheidet, wem er den Fernseher pfändet. Er wird vom Gericht beauftragt. Und so ist der Personalleiter in diesen Fällen meist auch nur ausführende Person von Entscheidungen, die andere getroffen haben. Egal, ob die Entscheidungen in den Augen Außenstehender ungerecht oder unlogisch sind oder eben auch nicht. Ich kann nicht für andere Firmen sprechen, aber bei FRoSTA ist das auch so, dass hier niemandem nur aus Spaß gekündigt wird, wenn es denn schon sein muss. Von daher ist diese Bemerkung einfach unfair und nicht gerechtfertigt.



Wie wäre es denn mal, das umgekehrt zu sehen: Als Personalleiter bei FRoSTA ist man dafür zuständig, weit über 1000 Mitarbeiter zu betreuen, dass die weiterhin in der Firma ihr Geld verdienen können, immer wieder neue Mitarbeiter einzustellen und möglichst solche auszusuchen, die sich gut in das Team integrieren, so dass der Laden weiter „rund läuft“, sie auszubilden, auch für eine angemessene Weiterbildung zu sorgen. Von daher braucht ein Personalleiter bei FRoSTA kein schlechtes Gewissen zu haben.





@marcc

Richtig. Man kann nie genug tun. Aber hätten wir es lieber bleiben lassen sollen, weil man eigentlich nie genug tun kann? Es ist immer leichter zu sagen: "Die hätten ruhig mehr tun können" als selber auch mal mehr zu tun. Und ein „es muss doch …“ oder „man müsste mal …“ ist immer leicht gesagt / geschrieben. Warum bei denjenigen noch nörgeln, die überhaupt was tun?
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Holger Appel [Besucher]
29.12.2006  at 22:38 Wann kann man etwas für die Bedürftigen tun ohne das irgendein

dummer Einwand kommt?

Macht so weiter und hört nicht auf das Wenn und Aber der Kritiker.

Alleine mit etwas Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft ist schon einigen geholfen.




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Andrea [Besucher]
29.12.2006  at 17:48 Wenn man selber als Personalleiter viele Leute vor die Tür gesetzt hat, schlägt wohl das schlechte Gewissen. Oder? Antworten
marcc [Besucher]
29.12.2006  at 17:32 Die gute Tat ist das eine, aber damit hilft man den Obdachlosen aber nicht aus ihrer Lage heraus - mal unterstellt, sie würde gerne was in ihrem Lben ändern wollen. Es muss doch mehr gehen, als Essen bereitzustellen? Antworten

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