Vom Feld in die Schachtel: Die Spinaternte in Bobenheim-Roxheim

Anna von FRoSTA (Produktmanagement Gemüse) 22.06.2021
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„Wie landet Rahmspinat eigentlich in der Schachtel?“ Was sich wie eine triviale Kinder-Frage anhört, ist für mich als Gemüse Brand Managerin bei FRoSTA alles andere als trivial! Ich wollte es ganz genau wissen und bin zusammen mit Anna, Innovation & Product Managerin für die Kategorie Gemüse, und Louis, Produktentwickler bei FRoSTA, nach Bobenheim-Roxheim gefahren, um mir die Spinaternte und -produktion von Nahem anzuschauen.

Vor allem in Corona-Zeiten ist es ja unüblich zu reisen (wir mussten erstmal unsere Reisezahnbürsten suchen), da war die Fahrt von Hamburg und Bremerhaven in die Pfalz schon ein kleines Erlebnis. Am nächsten Tag ging es dann auch schon direkt früh morgens für uns los. Um 07:00 sind wir gemeinsam mit unserem Anbauberater Joscha auf eines der vielen Spinatfelder gefahren, auf denen der FRoSTA-Spinat wächst. Wir mussten auch nicht weit fahren, denn die Felder liegen maximal 10 km von unserem Werk in Bobenheim-Roxheim entfernt.

Der saftig grüne Spinat, der auf den Feldern steht, wurde im Herbst angebaut und ist über den ganzen Winter angewachsen – er wird daher auch „Winterspinat“ genannt. Den größten Teil seines Wachstums legt er allerdings in den letzten Wochen vor der Ernte zurück, wenn es etwas wärmer wird. Als wir ankamen, war schon ordentlich was los: Die Erntemaschine hat fleißig geerntet, zwei erste Anhänger voller Spinat waren per Trecker schon auf dem Weg ins Werk.

Im Werk haben uns unsere Kolleg*innen an der Linie dann die Produktion gezeigt: Zuerst wird der Spinat abgeladen, gründlich gewaschen und blanchiert (also in kochendes Wasser getaucht und anschließend in kaltem Wasser abgeschreckt). Für unseren Rahmspinat wird er dann geschnitten und trifft auf die frische Schlagsahne und eine Mehlschwitze, die quasi in einem „großen Kochtopf“ erstellt wird. Diese geben dem Rahmspinat die typisch cremige Struktur. Dazu kommen noch die per Hand gewogenen Gewürze: Pfeffer, Muskatnuss und Salz. Da wir bei unserer neuen Rahmspinat-Rezeptur, entwickelt von Louis, auf Industrie-Zucker verzichten möchten, fügen wir noch eine spezielle Zutat ein: ganz fein pürierte, frittierte Zwiebeln – sie geben dem Rahmspinat eine leckere, leichte Süße. Alles das wird zusammengemischt, dann in kleine Portionen geformt – damit der Rahmspinat zuhause auch leicht portionierbar ist und man mehrmals damit kochen kann – und schließlich schockgefroren und verpackt.

Pünktlich zur Mittagszeit kam für uns das Highlight des Tages: Wir durften den fertigen Rahmspinat probieren! Mal abgesehen davon, dass wir schon ordentlich Hunger hatten, war es ein großartiges Gefühl den Spinat zu probieren, der nur wenige Stunden vorher noch auf dem Feld stand. Von der Entwicklung der raffinierten Rezeptur über die Aussaat und die Ernte bis zur Herstellung – in jedem Schritt steckt viel Arbeit und Liebe! Und ich finde das schmeckt man auch 😉

Ich kann’s kaum erwarten, dass ihr euch selbst davon überzeugt! Seid ihr auch Rahmspinat-Fans? Schreibt es uns in die Kommentare.

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Binbin
01.08.2021  at 22:54 Das ist ja sehr interessant. Dankeschön für den Einblick. Antworten

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