Fehlermanagement bei FRoSTA

Jens Bartusch (Vertrieb) 28.11.2006
6 Kommentare

Vor ein paar Wochen wurde bei uns eine hausinterne Umfrage durchgeführt, bei der jede Abteilung aufgerufen war, alle Fehler der letzen 12 Monate aufzulisten und an den Vorstand weiterzuleiten.
Morgen wird nun bei uns eine Sonder-GL(Geschäftsleiter)-Sitzung stattfinden, die zum Ziel hat alle wesentlichen Fehlerschwerpunkte zusammenzutragen und Lösungsansätze dafür auf den Weg zu bringen.

Da bin ich mal gespannt wie „Fehler“ von den unterschiedlichen Abteilungen definiert wurde, wie lang die Liste sein wird, welche Fehler als besonders störend empfunden werden und welche Lösungsansätze wir finden werden …

6 Kommentare
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Jens Bartusch (Produktmanagement) [FRoSTA]
30.11.2006  at 10:50 ... also es war ein, wie ich finde, sehr gutes Meeting in offener und konstruktiver Atmosphäre, bei dem Anhand von zwei Beispielen im wesentlichen der Produktentwicklungsprozess analysiert wurde.

Im Rahmen der Analyse wurde der Entwicklungprozess von verschiedenen Blickwinkeln aus beleuchtet, z.B. aus Sicht der Produktion, des Einkaufs, des Vertriebs und der Produktentwicklung/Qualitätssicherung.

Dabei kristallisierten sich dann einige Punkte heraus, die noch besser gemacht werden können, wie z.B. die ein oder andere Abteilung eher in den Prozess einzubeziehen oder konsequenter die Projektmanagementtools zu nutzen.

Nun gibt es noch ein paar Punkte die nochmal detaillierter analysiert werden sollen, da in der Kürze der Zeit natürlich nicht alle Hintergründe und Informationen zur Verfügung standen.

Eines hat sich aber auch gezeigt - auch wenn es nach Eigenlob klingt - und zwar, dass die Projekte erfolgreich abgeschlossen worden sind, auch wenn der Weg dahin manchmal ein bisschen holprig war.

Und dann haben wir uns noch gefragt woran liegt das. Wir sind zu dem Schluß gekommen, dass es mehrere Gründe hat, wie z.B. die Unternehmensstruktur, die Kompetenz des Unternehmens und insbesondere das Engagement und die Identifikation der Mitarbeiter aller Abteilungen mit dem Unternehmen.
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Eisofen [Besucher]
30.11.2006  at 06:44 Moin,



ich finde es gut, offen über gemachte fehler zu sprechen und nach Lösungen zu suchen.

Ich habe leider oftmals die Erfahrung gemacht, das man lieber über Vorgesetzte geht und damit dann eine komplette Abteilung in Misskredit bringt. Sicher, jeder macht fehler. Ich pers. habe es aber lieber direkt mit der Person zu sprechen als von 'oben' einen 'übergebraten' zu bekommen vorallem über einen Vorfall der mir unbekannt ist.


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Jens Bartusch (Produktmanagement) [FRoSTA]
29.11.2006  at 09:29 @ Wolfgang

Ich hoffe dass wir es hinbekommen offen über unsere Fehler zu sprechen, um es in Zukunft besser machen zu können. Ist sicherlich nicht leicht, aber wir werden es versuchen.



@Tin@

Ich kennen das Six Sigma Prinzip nicht, werde meine Kollegen und insbesondere unsere Vorstände mal fragen - mal sehen, ob die es kennen ;-)



@Rico

Klar ist es besser Fehler sofort anzugehen - aber wie das so ist, wird das häufig im Eifer des Gefechts (im hektischen Arbeitsalltag) vergessen oder unterbleibt aus unterschiedlichen Gründen einfach - manchmal sicher auch, um sich nicht die Blöße zu geben.

Aber ich sehe die Anregung der Geschäftsleitung sich mit Fehlern zu beschäftigen, als eine gute Basis eine entsprechende Unternehmenkultur zu entwickeln, in der noch unkomplizierter und offener mit Fehlern umgegangen wird.
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Rico
29.11.2006  at 00:04 wäre es nicht sinnvoll, Fehler direkt weiterzugeben, anstatt sie erst über monate mit herumzuschleppen? auch wenn ich es gut finde, dass überhaupt über fehler diskutiert wird. gibt ja genug unternehmen, die arbeiten wie in der planwirtschaft: "fehler gibt es nicht und das soll ist immer erfüllt" ;-) Antworten
Tin@ [Besucher]
28.11.2006  at 20:15 Kennt ihr das Six Sigma Prinzip?



So kann man Probleme benennen und angehen.



Tin@
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Wolfgang [Besucher]
28.11.2006  at 17:34 Nunja, ohne etwas unterstellen zu wollen. Ich kenn das von Firma bislang so, daß jede Abteilung den Teufel tut sich durch gravierende Fehler zu outen und vor anderen zu blamieren..da werden allenfalls, wenn überhaupt..lapidare Fehler preisgegeben und die gravierenden verschwiegen, leider.. Antworten

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