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Skandal im Luxushotel? Das sehe ich anders!

Frank Ehlerding (Controlling) 12.01.2012
7 Kommentare

Das „Burj al Arab“ in Dubai wird oft als DAS Luxushotel schlechthin bezeichnet. Obwohl die internationale Hotel-Kategoresierung eigentlich bei 5 Sternen endet, gesteht man dieser Herberge inoffiziell meist 7 Sterne zu. Als Skandal wird deshalb dort angesehen, dass den Gästen heimlich Tiefkühlkost statt frischen Lebensmitteln serviert wurde. Ein Chefkoch und ein Fleischer des Hotels wurden nun u. a. deswegen angeklagt.

Nun kenne ich die Qualität von Tiefkühlkost in Dubai nicht, aber sie scheint dann ja wohl fast auf dem gleichen hohen Niveau zu sein wie bei FRoSTA. Schließlich ist den Gästen offenbar kein gravierender Unterschied aufgefallen zwischen den frischen Lebensmitteln und den tiefgekühlten Produkten. Möglicherweise hat das Hotel ja auch deshalb bisher so ein großes Renommee, gerade WEIL es in seinen Restaurants Tiefkühlkost anbietet. Schließlich sind tiefgekühlte Produkte oft frischer als so genannte „frische“ Lebensmittel, denn Tiefkühlwaren werden meist sofort nach dem Fang / nach der Schlachtung / nach der Ernte tiefgefroren und bleiben so viel länger frisch.

Bei diesem Anklagepunkt plädiere ich also eindeutig für:

Freispruch! 😉

7 Kommentare
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Sylwia von FRoSTA (New Business)
19.01.2012  at 13:01 @maxauthority: Ich habe gerade nochmal extra mit unserer Qualitätssicherung telefoniert:-) Durch den Prozess ändert sich nichts an der Konsistenz der Karotte. Antworten
Sebastian
17.01.2012  at 18:54 Das war ja klar das sich der TK-Riese hinter seine TK-Mentalität stellt.

Es geht aber vielmehr darum, das ich für 30.000 Euro/Nacht verlangen/erwarten kann nen Thunfisch serviert zu bekommen - der keine 12 Stunden vorher aus dem Japanischen Meer gefischt worden ist. Und eben KEIN Industriell verarbeiteten TK-Kram
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Frank Ehlerding (Controlling)
18.01.2012  at 09:47 Bewundernswert humorloser Kommentar ...
Nun denn, zunächst einmal: Als unabhängiges mittelständisches Unternehmen ohne großen Konzern im Hintergrund würde ich den Begriff „TK-Riese“ für uns als derzeit noch etwas zu ambitioniert sehen. Aber zugegeben, wir sind gut im Markt vertreten.

Und in meinem Bericht ging es darum, dass man im Luxushotel die beste Qualität erwartet und meine Aussage war, dass es keinen Grund gibt, warum „frische“ Ware pauschal besser sein sollte als tiefgekühlte Ware. Ist der Fisch 12 Stunden alt, wenn er verarbeitet wird, ist das zwar für frischen Fisch nicht schlecht, tiefgekühlter Fisch wird aber meist sofort nach dem Fang verarbeitet und tiefgekühlt und bleibt dann frisch bis zur Zubereitung. Dass man es als Gast dort nicht erwartet, Tiefkühlkost zu bekommen ist verständlich. Dass man dadurch automatisch schlechter bedient ist, sehe ich aber nicht. Hängt halt vom Produkt ab und entscheidend ist natürlich auch, was der Koch / die Köchin daraus macht.

Nebenbei würde mich mal interessieren: Sind in den Übernachtungskosten die Verpflegungskosten überhaupt mit drin oder kommt das extra? Ich denke mal für den Spotpreis ist da bestenfalls das Frühstück inklusive, mit einer Tasse Kaffee und ´ner Scheibe Schwarzbrot mit Käse, oder? :-)
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maxauthority
13.01.2012  at 01:40 Sogern ich euch in dem Fall recht geb, viele Produkte sind tatsächlich tiefgekühlt super, ABER...

Warum schauen die TK-Karotten immer so wie mit schleifpapier "geschält" aus? Klar, wird das halt der aktuelle stand der automatisierten schälung sein, aber grad da (und bei kartoffeln) find ich kann convienence ware einfach nicht mit "manuell" verarbeiteter kost mithalten.
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Jürgen Hestermann
13.01.2012  at 08:11 Na ja, was spielt die Oberflächenbeschaffenheit für eine Rolle? Ob nun glatt oder kantig geschält, wenn das der einzige Unterschied ist, dann ist mir das ziemlich egal. Im Gegenteil: Von Hand mit einem Messer geschält geht doch einiges verloren, da man dann nur ziemlich dick schälen kann. Und gebürstet sieht es auch von Hand glatt aus.

Wenn andereseits mit Chemie (Enzymen) "geschält" würde, dann könnten eventuell Reste davon in den Karotten verbleiben. Ich hoffe mal, dass das bei FRoSTA nicht der Fall ist.
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Frank Ehlerding (Controlling)
19.01.2012  at 11:32 Nein, mit Enzymen werden die Karotten nicht geschält, das passiert mit Hilfe von heißem Wasserdampf und mechanischem Abrieb. Antworten
maxauthority
19.01.2012  at 11:44 Danke für die Info, ein eigener Blog über Produktionsmethoden wäre spitze :)

Kenn die Frosta-Karotten nicht, aber kann dieser Prozess die Ursache sein, dass abgesehen von der zu einheitlichen Optik sich irgendwie die Konsistenz ändert? Vl. liegts auch nur am zu langen Kochen, aber irgendwie hab ich bei TK-Karotten immer das gefühl, dass die zu homogen schmeckt.

Vermutlich ist das problem, dass man viel zu oft diese komischen baby-karotten wo kriegt, aber dort fehlt mir der unterschied zw. den unterschiedlichen "Härtegraden" des inneren bzw. äußeren Teil der Karotte.
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