Alles bleibt anders

Hinnerk Ehlers (Vorstand) 15.01.2021
2 Kommentare

Alles bleibt anders. Es gibt keine Rückkehr ins Büro. Wir haben geschlossen. Aber es zerreißt uns, denn in den Werken sind alle persönlich vor Ort und arbeiten hart daran, den Laden am Laufen zu halten. Wir sind daher unfassbar stolz auf unsere Kolleg(inn)en in den Werken. 

Der Schutz unserer Kolleg(inn)en vor dem Virus hat natürlich absolute Top Priorität. Ein Expertenteam arbeitet täglich in engster Zusammenarbeit mit unseren Betriebsärzten an der Verbesserung der Schutzmaßnahmen. Und bis auf die Geschichte im Herbst letzten Jahres in unserer Gemüseverarbeitung in Bobenheim-Roxheim, wo einige Kolleg(inn)en infiziert waren und wir die Produktion für ein paar Tage unterbrochen hatten, ist es bisher gut gegangen. Aktuell laufen all unsere Werke auf Hochtouren. Und, wir testen unsere Kolleg(inn)en in den vier Werken regelmäßig, um sie zu schützen. Eine Mammutaufgabe. 

Im Hamburger Marketing- und Vertriebsbüro herrscht dagegen Leere. Allerdings heißt das nicht, dass nicht gearbeitet wird. Alle im Team sind mit guter IT ausgestattet, sodass alle aus dem Homeoffice arbeiten können. Ich selbst auch. Meine Tage sind total durchgeplant. Von morgens bis abends sitze ich in Video-Meetings. Was letztes Jahr irgendwie neu und verrückt war, ist nun totale Normalität geworden. Ich weiß nicht, wie es anderen geht, aber am Abend bin ich oft total platt. Also so richtig. Und ich bin sicherlich ziemlich stressresistent und auch sonst fit, aber ein ganzer Tag vor dem Laptop in intensiven Meetings strengt mich an. Dann frage ich mich oft, woran das wohl liegen könnte. Irgendwie vermute ich, dass es die fehlende persönliche Kommunikation ist. Im Büro bin ich sonst viel „unterwegs“, schaue mal in die Büros und lasse mich zwischen Tür und Angel „updaten“. Das fällt ja nun alles weg. 

Früher war ich übrigens oft kritisch oder gar skeptisch, wenn jemand Homeoffice machen wollte. Das Gefühl hat sich irgendwie gedreht, heute habe ich Respekt davor. Aber ich freue mich auf die Zeit im Büro nach Corona. Nichts geht über das persönliche Gespräch in der Kaffeeküche, oder ein Brainstorming, bei dem ich meine berühmten Zeichnungen auf die Flipcharts bringe und alle die Augen verdrehen. Oder wenn jemand mal wieder vollkommen unbedacht laut am Telefon redet und alle nervt oder sich jemand lautstark aufregt, weil etwas nicht funktioniert wie gewünscht.  

Besonders „anders“ verlaufen aktuell unsere Verkostungen. Regelmäßig „verkosten“ wir ja unsere eigenen Produkte. Das aktuelle Sortiment, aber eben auch die vielen neuen Ideen. Es ist eh schon nicht so einfach, über „Geschmack“ zu diskutieren, aber über Video aus der eigenen Home-Küche ist das nochmal anders, da jeder möglicherweise die Produkte anders zubereitet hat. Wenn der eine das Produkt etwas länger in der Pfanne hatte, kann das schon einen kleinen Effekt haben. Aber irgendwie kriegen wir das schon hin. 
Meine Homeoffice Kantine nutze ich regelmäßig. Jetzt im Januar arbeite ich mich durch unsere vielen veganen Produkte. #Veganuary 

Ich war diese Woche einmal kurz im Büro und musste ein paar Verträge unterschreiben. Da ist mir aufgefallen, wieviel Zeugs ich in meinem Büro liegen habe. Unterlagen und Ordner, die ich seit Monaten nicht genutzt habe. Zu Hause nutze ich meinen Laptop, ein Notizblock für Ideen und ein paar Blätter für meine Zeichnungen und mein Handy. That‘s it. Geht auch.  

Wenn es wieder richtig im Büro los geht, werde ich mein Büro komplett entrümpeln. Alles muss raus. Hilft dann ja auch, den Kopf frei zu haben. 

So, das waren mal ein paar Gedanken von mir zur aktuellen Lage und ein kleiner Blick hinter die Kulissen bei FRoSTA. 

Bleibt gesund. 

2 Kommentare
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Besim Karadeniz
08.02.2021  at 21:31 Wenn ich aber wirklich etwas aus eigener Erfahrung empfehlen kann: Ein stationärer und vor allem größerer Bildschirm für das Homeoffice. Das belastet die Augen deutlich weniger als Laptop-Bildschirme. Und es sollte auch nicht unbedingt der allerbilligste Bildschirm sein, sondern mindestens ein IPS-Panel haben. Antworten
Marcus
20.01.2021  at 21:10 Netflix, Minimalism. Zu empfehlen. Antworten

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