Fotoshooting für FRoSTA Gemüse und Koch kreativ

Jens Bartusch (Vertrieb) 03.11.2010
10 Kommentare

Ich hatte ja schon einmal berichtet was man bei einem Fotoshooting so erleben kann.
Jetzt nochmal eine Aktualisierung mit frischen Eindrücken (habe gerade noch daran gedacht nicht „update“ zu schreiben – mögen ja so manche Leser hier nicht 😉 ) .

Interessant fand ich, was meine Kollegen so gedacht haben, wenn ich, was in letzter Zeit häufig vorkam, wieder einmal beim Fotoshooting war:

Jemand (ich sag‘ nicht wer 😉 ) hat es so (oder so ähnlich) formuliert: „Da lasst Ihr es Euch so richtig gut gehen, bei Champagner und Kaviar. Und wahrscheinlich wird mittags ersteinmal ein Stündchen Siesta gemacht. Wie das halt so bei Kreativen üblich ist! Kein Wunder das Du ständig da bist.“

Nun ja, es ist sicher mal etwas Anderes, als der Büroalltag (wenn man im Marketing überhaupt von „Alltag“ sprechen kann). Aber anstrengend war es allemal. Ich war sogar geschaffter als im Büro.

Man steht den ganzen Tag am Set (damit ist der Bereich gemeint, in dem fotografiert wird),

richtet das Licht aus,

arrangiert die Zutaten,

schaut auf einen Bildschirm,

überlegt, überprüft, bewertet, kontrolliert und diskutiert, ob das Produkt appetitlich aussieht, die Zutaten in der richtigen Menge dargestellt sind, die Beleuchtung ausreichend ist, wie der Fussel auf die Nudel gekommen ist …

Zum Glück wird heute digital fotografiert und nicht mehr auf Diafilmen, die noch entwickelt werden mußten. Das hat dann ziemlich lange gedauert, bis man sehen konnte, ob alles so ist, wie man es haben wollte. Das geht heute mit einem exzellenten Computervirtuosen blitzschnell.

Überhaupt ist das Team mit Jo van den Berg  und Nils Grapenthin in den Hauptrollen super.

10 Kommentare
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Druckabnahme für FRoSTA Gemüse Verpackungen | FRoSTA-Blog
29.11.2010  at 10:09 [...] das Fotoshooting für die leckeren Verpackungsabbildungen habe ich ja bereits geschrieben. Jetzt geht es um den [...] Antworten
Daniel M.
13.11.2010  at 10:29 Ich stelle mir gerade vor, was passieren würde, wenn man ein neues Reinheitsgebot etablieren würde - vielleicht sogar gesetzlich: Alle Produktfotos müssen den Status des Produktes nach normaler Zubereitung darstellen.

Wäre doch mal ein hübsches Experiment... ;-)
[Anm. d. Admin: Link zur Amazon-Affiliate-Website entfernt, da diese gegen die FRoSTA-Blogregeln verstößt. Vielen Dank für Ihr Verständnis.]
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Jens Bartusch (Vertrieb)
16.11.2010  at 15:43 Genau das machen wir. Bei uns sind die Bilder lediglich etwas "aufgehübscht". Man kennt das ja von sich selbt, wenn man sich mal zu einer besonderen Gelegenheit herausputzt. Da unterzieht sich ja auch keiner (O.K., kaum einer) einer plastischen Operation ;-) Antworten
Guido
12.11.2010  at 10:40 Zu dem Thema passt gut ein kleiner Auszug aus einem meiner Blog-Artikel:

"Für Aufnahmen besuche ich Ihn (unseren Fotografen) gerne in seinem Studio in Düsseldorf. Da muss man allerdings aufpassen, was man so “findet”. Ich habe einmal zum Kaffee ein Stück Schokolade vom Tisch gegessen. Da habe ich echt Ärger bekommen – der extra angeheuerte Schokoladen-Designer (ja, wirklich) hatte drei Stunden daran gearbeitet. Bei einem Tagessatz von 1500,00 Euro (netto) macht das ca. 562,50 Euro für das Stück, das nicht mal gut geschmeckt hat. Sorry dafür Torsten, es ist mir immer noch echt peinlich."
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Djinni
05.11.2010  at 14:13 Schokolade ist soweit ich weiß fast immer echt, Eis ist dagegen eine ominöse Masse, deren Zusammensetzung niemand kennt...

Generell wird meiner Erfahrung nach bei Food-Fotoshootings weniger getrickst, als man annimmt.
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Tina Schauer
05.11.2010  at 16:17 "Generell wird meiner Erfahrung nach bei Food-Fotoshootings weniger getrickst, als man annimmt."

Hat sich schon ein Frosta-Mitarbeiter getraut, das präparierte Essen nach dem Fotografieren selbst zu essen? ;-)
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Jens Bartusch (Vertrieb)
05.11.2010  at 17:46 Das noch nicht. Aber es ist schon vorgekommen, dass wir am Set nicht mehr genug Auswahl einer Zutat hatten, weil der ein oder andere im Vorbeigehen mal genascht hat ;-) Antworten
Susanna
05.11.2010  at 11:51 Also ich muss sagen, dass die Frosta-gericht stets lecker aussehen ... der Aufwand eines solchen Fotoshootings lohnt sich also ;) Antworten
Karsten
04.11.2010  at 14:00 Ist das Zeug auf dem Teller etwa echt? Mir war bekannt, dass derartige Fotos mit bemalten Kunststoffmodellen erstellt werden.

[Anm. d. Admin: Ihre "Deeplink"-Verknüpfung wurde entfernt.]
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Jens Bartusch (Vertrieb)
04.11.2010  at 14:19 Ja - "das Zeug" ist echt. Oft werden auch die Original FRoSTA Zutaten verwendet.
Das geht leider nicht immer, da unsere Zutaten ja unterschiedlich vorgegart sind, damit bei der Zubereitung des Gerichts die Konsistenz aller Zutaten zusammenpasst.
Durch das Vorgaren würden die Zutaten die mehreren Stunden, die ein Shooting dauert, nicht überstehen.

Wie ich gehört habe, werden Kunststoffdummies meistens beim Shooting von Schokolade, Eis, usw. verwendet ...
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