XXX FRoSTA ist auch an Ihrem Standort verfügbar.

Dunkel war’s, der Mond schien … auch nicht.

Frank Ehlerding (Controlling) 05.03.2008
13 Kommentare

Ich muss heute mal über ein unangenehmes Thema schreiben. Dieses unscheinbare Objekt bereitet seit gestern Grund zu Sorge bei uns in der Verwaltung:

Bewegungsmelder auf dem WC

Es handelt sich um einen Bewegungsmelder. Und ich höre an dieser Stelle schon im Geiste die Schlaumeier mit der bösen Zunge, die gleich wieder blitzartig kombinieren: „Was? Verwaltung? Bewegungsmelder? Ist der an eine Alarmanlage angeschlossen? Wollen die wieder das Spiel spielen ‚Wer sich zuerst bewegt hat verloren’ *lachgröhlschenkelklopf*“ Und schon bevor es ausgesprochen ist, tut mir – stellvertretend für viele meiner Kollegen – diese unberechtigte Häme schon in der Seele weh. *schnief* Denn solche Spielchen machen wir natürlich traditionsbewusst auch weiterhin völlig OHNE elektronische Hilfsmittel unter Aufsicht eines neutralen Schiedsrichters, der dafür selbstverständlich für die Zeit von der Arbeit freigestellt wird. 😉

Nein, es ist viel tragischer und nicht ganz ungefährlich. Denn dieser Bewegungsmelder befindet sich jetzt auf den Toiletten und schaltet dort das Licht an wenn man reinkommt. Und nach einer gewissen Karenzzeit eben auch wieder aus. Und gerade dieser zweite Teil des Vorgangs ist die große Unbekannte, denn da dieser Zeitraum, nachdem das Licht wieder ausgeht, von dem Techniker, der das installiert hat, uns nicht bekannt gegeben wurde, kann man nur hoffen, wenn man da denn mal sitzt (und früher oder später passiert das hier jedem mal, soviel steht fest!), dass man fertig ist, bevor das Licht ausgeht. Denn wenn es ausgeht, ist es dort dunkel. Aber mächtig dunkel.

Gerade letzten Samstag kam bei „Genial daneben“ auf Sat1 die Frage: „Warum hängt in der Damentoilette der Materialforschungs- und Prüfanstalt Weimar eine Fliegenklatsche?“ Und das Rateteam um Hoëcker und von Sinnen hat es gewusst: Dort ist ebenfalls ein Bewegungsmelder installiert und wenn das Licht eben zu früh ausgeht, kann man mit der Fliegenklatsche wedeln und das Licht geht wieder an.

Nun die Gegenfrage: Warum hängt bei FRoSTA denn noch keine Fliegenklatsche? Ganz einfach: Weil es nichts, aber auch wirklich gar nichts nützen würde. Denn der Bewegungsmelder hängt lediglich im Vorraum über dem Waschbecken und nicht im eigentlichen Toilettenraum. Wer es also schafft, von der Toilette aus das Licht wieder einzuschalten, ob mit oder ohne Fliegenklatsche, arbeitet mit Sicherheit gar nicht bei FRoSTA, sondern im Zirkus. Aber vielleicht fängt der / die eine oder andere von uns demnächst trotzdem schon mal an zu üben:

winke winke!

13 Kommentare
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FRoSTA Blog » Blog Archive » Dunkelkammer
18.01.2009  at 21:16 [...] habe hier schon mal davon berichtet, dass in den Toilettenräumen Bewegungsmelder installiert wurden, die [...] Antworten
Thomas
13.07.2008  at 00:27 Also ich fand das jetzt eine lustige Geschichte.
Ich verstehe nicht ganz, wie man sich jetzt darüber so aufregen kann. Vermutlich hat der Schreiber gar nicht den ganzen Texte gelesen.

[Anm. d. Admin: Werbe-URL gelöscht]
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Frank Ehlerding (Controlling)
18.03.2008  at 22:51 @JoDerBaer
Hat hier denn irgendjemand behauptet, dass das lustig wäre? Ich nicht, oder? Ich glaube, Sie interpretieren da etwas rein, was hier in keiner Weise so steht. Aber das kann ja mal passieren, dass man etwas völlig anderes in einen Text hineinliest, als es vom Autor gemeint war.

Ich glaube aber auch nicht, dass jemand vom Klo fällt, nur weil’s plötzlich dunkel wird. Mir ist das jedenfalls noch nie passiert. Auch nicht nicht vor Installation des Bewegungsmelders, wenn ein unachtsamer Kollege aus Versehen beim Verlassen der Toilette das Licht ausgemacht hat, ohne zu merken, dass da noch jemand ist. Und ich habe auch noch nie einem dieser Kollegen gedroht, mich bei der Berufsgenossenschaft über diesen Vorfall zu beschweren.

Ich kann Ihnen versichern, dass selbst Ortsunkundige den maximal 2,5 Meter langen und vollkommen hindernisfreien Weg von der Klotür bis zur Zwischentür, deren Bewegung sofort wieder für Helligkeit sorgt, auch im Dunkeln finden könnten, sollte es denn tatsächlich mal länger als die eingestellte Brenndauer in Anspruch nehmen. Und für die, die sich das nicht trauen, gibt es sogar die Möglichkeit, vorher mit einem einfachen Druck auf einen Knopf am Bewegungsmelder beim Betreten der Toilette das Dauerlicht einzuschalten.

Und für die ganz harten Fälle hilft entschiedenes Warten oder auch ein lauter Hilfeschrei. Es wird sich dann bestimmt jemand finden, der die Hilfeschreie hört und in einer Blitzaktion per Mail-Rundschreiben bei den Kollegen Hilfe holen kann, so dass man gemeinsam den durch die Finsternis eingeschlossenen Unentschlossenen seinem Schicksal entreißen könnte.

Ich hoffe, ich konnte damit Ihre sicher aus der Unkenntnis der tatsächlichen Umstände heraus entstandenen Sorgen um das leibliche Wohl meiner geschätzten Kolleginnen und Kollegen ein wenig zerstreuen.
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JoDerBaer
18.03.2008  at 18:14 Was sagt eigentlich die Fachkraft für Arbeitssicherheit der Firma Frosta dazu? Solch eine Zeitschaltung (und die absolute Dunkelheit beim Erlöschen des Lichts) sind ein gravierender Verstoß gegen die Arbeitsstättenverordnung.
Ich werde mal die zuständige BG darauf aufmerksam machen, denn "lustig" ist das keineswegs mehr.
JDB
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Patrick
09.03.2008  at 09:24 Evtl. könnte man das Problem mit einem einfachen, geschickt verlegtem Stück Schnur lösen, welches von jeweilgen "Sitzungsteilnehmer" im Notfall durch einen kurzen Zug gespannt wird? Sicherlich keine ästhetisch anspruchsvolle Lösung, könnte aber funktionieren.

Das ganze Konstrukt kann dann den Verantwortlichen und Mitarbeitern ggf. noch mit dem Schlagwort "Green IT" schmackhaft gemacht werden :)
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Jules
07.03.2008  at 15:19 Musste feststellen, dass bei uns im Tower genau das selbe Problem herrscht. Der Sensor hängt nur über der Einganstür im Waschbeckenbereich....
Wie lange es aber hell bleibt weiß ich bisher nicht....ziemlich lange schätze ich, da ich noch nie plötzlich im Dunkeln gesessen habe ;)

Grüße Jules
Antworten
Oliver Kopp
05.03.2008  at 23:56 Vielleicht sollte man den Bewegungsmelder mit der Klospühlung koppeln. Niemand wird wohl mehrere Minuten pinkeln, aber eine Sitzung kann manchmal, warum auch immer, durchaus längere Zeit in Anspruch nehmen. Also: Wenn's duster wird, kurz spülen und schwupps ist die Photonenkanone wieder an... Antworten
Jürgen Hestermann
05.03.2008  at 17:32 Ich bin auch immer wieder überrascht, welch' merkwürdige Einfälle so manche Leute haben. Wie kommt jemand auf die Idee, die Beleuchtung in einer Toilette ohne Fenster(!) zeitlich zu begrenzen? Da geht der Energiesparwahn wohl etwas zu weit. Man könnte ja einen freundlichen Hinweis an die Tür kleben, mit der Bitte, das Licht beim Verlassen auszuschalten. Das sollte eigentlich jedem ein"leuchten". Aber diese Bevormundung...

Auch den Unfug mit den immer mehr um sich greifenden (Niedervolt-) Halogenleuchten verstehe ich nicht:

*) Extreme Punklichtquelle mit starker Blendwirkung.
*) Dicker Trafo der in der Regel nicht mal vom Netz getrennt wird und deshalb Blindleistung verbraucht (und auch ein wenig Wirkleistung).
*) Durch die geringe Spannung verursachte hohe Ströme, die brandgefährlich sind, etc.

Was spricht denn gegen eine energiesparende Leuchtstoffröhre?
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mt
05.03.2008  at 13:35 Oh, gibt es doch noch weitere dieser Installationen?

Ich hab' immer gedacht, nur der Bauherr unseres (angemieteten) Bürogebäudes habe diese grandiose Idee gehabt, den Bewegungsmelder für die gesamten Kloräume im Vor-/Waschraum zu montieren, aber da scheint ja Methode hinter zu stecken...

Bei uns heisst es nach 8 Minuten "Licht aus!".

Da hilft dann nur'n Nickerchen, bis der Nächste wieder für Licht sorgt. ;-)

Klasse sind auch die Hochvolt-Halogenleuchten dort, die beim Einschalten mit einem lauten Knall verenden und dabei dann dafür sorgen, dass die Sicherung ebenfalls herausfliegt, wobei diese selbstverständlich nur vom (schwer zu erreichenden) Hausmeister wieder aktiviert werden kann, da weggeschlossen...

Aber immerhin haben wir Fenster in dem Bau und müssen das Licht nicht mit Säcken reintragen...
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Manuel
05.03.2008  at 12:30 Wenn schon Arbeitszeit verschwenden, dann doch gleich richtig:

Mit der Stoppuhr auf die Toilette stellen - und NICHT bewegen. Dann schauen, wann die Zeit um ist, und es wieder dunkel wird. Danach einen Zettel schreiben:
"Achtung nach XX Minuten geht das Licht aus. Bitte beeilen, oder immer in Bewegung bleiben!".

Erledigt ;-)
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Frank Ehlerding (Controlling)
05.03.2008  at 10:45 Da WAR vorher ein Lichtschalter an der Stelle. Antworten
Olli
05.03.2008  at 10:30 Wie wärs mit einem Lichtschalter? Ähh nee zu unhygienisch wa? ;) Antworten
Gerhard Zirkel
05.03.2008  at 10:06 Naja, von der Arbeitgeberseite aus betrachtet sicher eine lohnende Investition. So lassen sich die Toilettengänge während der Arbeitszeit wenigstens zeitlich begrenzen. :)

Gerhard Zirkel
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