Aktuelles von FRoSTA

Mit dem FRoSTA Reinheitsgebot und unserer Art, Lebensmittel auf natürliche Weise herzustellen, sind wir immer eine Nachricht wert.

Ehrlich isst besser

Das Lebensmittelrecht soll den Verbraucher vor Täuschung und Irreführung bewahren. Aber tut es das? Drei Beispiele, die zeigen, wie der Verbraucher in die Irre geführt wird. 

  • Ein Pfirsicharoma, das mittels Pilzkulturen gewonnen wird, darf als natürlich bezeichnet werden.
  • Ein Lebensmittel, das den Geschmacksverstärker Hefeextrakt enthält, darf mit dem Hinweis „ohne den Zusatzstoff Geschmacksverstärker“ beworben werden.
  • Der Zusatzstoff Carrageen muss in der Sahne deklariert werden, in der Sahnesoße aber nicht.

Wir wünschen uns mehr Transparenz und Ehrlichkeit auf den Zutatenlisten von Lebensmitteln und unterstützen deshalb die Petition des Deutschen Zusatzstoffmuseums „Ehrlich isst besser“. Wir fordern von der Politik: 

  • Eine vollständige Auflistung aller Lebensmittel-Zusätze

    Alles was in Lebensmitteln enthalten ist, muss auch auf dem Etikett oder zumindest auf der Internetseite des Herstellers stehen.
  • Eine verbraucherfreundliche Kennzeichnung von aromatisierten Lebensmitteln

    Bei Lebensmitteln, denen ein Aroma zugesetzt wurde– egal welches – gehört in die Verkehrsbezeichnung sowie auf die Vorderseite der Verpackung der gut lesbare Hinweis: AROMATISIERT. Die Vielzahl der Aromabegriffe ist irreführend und wird deshalb abgeschafft und durch den einheitlichen Begriff AROMA ersetzt.
  • Eine verständliche Deklaration sogenannter funktionaler Additive

    Funktionale Additive (Zutaten mit Zusatzstofffunktion) müssen generell wie Lebensmittelzusatzstoffe behandelt, toxikologisch untersucht und mit ihrer Funktion deklariert werden (z. B. Geschmacksverstärker: Hefeextrakt (Typ Lamm), Feuchthaltemittel: Fructose, Farbstoff: Rotes Palmöl).

Unterstützen Sie jetzt die Petition "Ehrlich isst besser" für mehr Transparenz und Ehrlichkeit auf den Zutatenlisten von Lebensmitteln.