Nachhaltige Produktion

Welche Umweltauswirkungen haben unsere 4 Produktionswerke? Wo stehen wir und wo müssen wir besser werden? Ein Überblick.

Unsere Klimaschutzstrategie

Wir haben in den letzten Jahren ein umfassendes Umweltreporting in unseren vier FRoSTA Werken aufgebaut. Dies hilft uns zu erkennen, in welchen Bereichen wir noch Einsparungen realisieren können. So wissen wir zum Beispiel, dass wir von 2007 bis 2015 die von uns verursachten Treibhausgas-Emissionen um 13% senken konnten. Bis 2017 haben uns eine weitere Reduktion um 5% vorgenommen.

Über unsere Ziele und Ergebnisse berichten wir alle zwei Jahre in unserer Unternehmensklimabilanz.

2012 haben wir als eines der ersten Unternehmen den Deutschen Nachhaltigkeitskodex unterzeichnet.

Grüner Strom und Energiesparprojekte

Seit 2011 setzen wir für die Produktion und Lagerung unserer FRoSTA Produkte zu 100% auf zertifizierten Grünstrom aus norwegischen Wasserkraftwerken. Und natürlich setzen wir auch auf die Reduktion des Stromverbrauchs insgesamt. Von 2011 bis 2015 konnten wir den spezifischen Stromverbrauch (in kWh/t Fertigware) um insgesamt 12,6% senken. Geholfen haben uns dabei Einsparprojekte in allen vier Werken. Zum Beispiel Kälteanlagen mit Wärmerückgewinnung, Biogasanlagen, in denen Gemüseabfälle gleich wiederverwertet werden und Photovoltaikanlagen auf unseren Kühlhäusern. Auch alle Nutzer eines Firmenwagens unterstützen unser Energiesparprogramm. Seit 2012 gelten strenge CO2 Obergrenzen, die Jahr für Jahr niedriger werden. Daran müssen sich alle halten - der Vorstand eingeschlossen. Und: Wer freiwillig ein kleineres Fahrzeugmodell wählt, als ihm laut Vertrag zusteht, bekommt einen Bonus ausbezahlt! Wir sind dafür in 2015 und 2014 mit der Grünen Karte der Deutschen Umwelthilfe für eine klimafreundliche Fuhrparkstrategie ausgezeichnet worden.

Gemüseanbau vor der Haustür

Heimische Gemüsesorten wie Spinat, Erbsen, Karotten, Bohnen, Kohl und alle Kräuter bauen wir auf Feldern in unmittelbarer Umgebung unserer beiden Gemüsewerke an. Diese befinden sich in Elbtal und in Rheintal. Das Rheintal wird auch die Toskana Deutschlands genannt. Selbst Basilikum wächst hier in diesem milden Klima hervorragend. Die Nähe zum Werk gewährleistet, dass in den meisten Fällen von der Ernte bis zum fertig tiefgefrorenen Produkt nicht einmal zwei Stunden vergehen. Gegenüber dem Frischmarkt hat dies nicht nur Vorteile hinsichtlich der Nährwerte, die in optimaler Weise erhalten bleiben, sondern auch in Bezug auf die CO2 Bilanz. Der CO2 Fußabdruck von Tiefkühlgemüse ist einschließlich aller Transporte und der Energie, die für das Einfrieren benötigt wird, deutlich niedriger als bei Frischgemüse aus dem Gewächshaus.

Gläserne Produktion

Auch Transparenz gehört für uns zur Nachhaltigkeit. Deshalb haben wir im März 2015 in unserem größten Werk in Bremerhaven die dicke Mauer, die unsere Fischstäbchenproduktion von der Strasse trennte, eingerissen und durch eine große Glasscheibe ersetzt. Jeder kann von der Straße "Am Lunedeich" aus bei uns reinschauen und uns dabei zusehen, wie wir unsere Fischstäbchen herstellen. Keine Tricks. Keine Geheimnisse. Schaut mal vorbei!