Frosta druckt Herkunft aller Zutaten direkt auf die Verpackung

Die Tiefkühlmarke Frosta druckt ab sofort die Herkunftsländer sämtlicher Zutaten auf die Verpackung. Ein neues, flexibles Drucksystem ermöglicht der Marke mit dem Reinheitsgebot nun erstmals das variable Aufdrucken sämtlicher Herkunftsländer. Die Marke Frosta verarbeitet über 200 Zutaten aus 35 Ländern in knapp 90 Produkten.

„Wir wissen natürlich ganz genau, wo all unsere Zutaten her kommen und können gut nachvollziehen, dass sich immer mehr Kunden auch dafür interessieren.“ sagt Felix Ahlers, Vorstandsvorsitzender der FRoSTA AG.

Neun von zehn Käufern sind Herkunftsangaben auf Lebensmittelprodukten „wichtig“ oder sogar „sehr wichtig“. Das haben Umfragen von Verbraucherorganisationen ergeben (Quelle z. B. Verbraucherzentrale Bundesverband, 2014). Bisher ist die Nennung der Herkunftsländer nur für frisches Obst und Gemüse, frisches Fleisch und Eier gesetzlich vorgeschrieben. Werden diese Produkte aber verarbeitet, ist keine Herkunftsangabe mehr erforderlich. „Sobald also Äpfel zum Saft, Tomaten tiefgefroren oder Rindfleisch tiefgefroren als Hacksteak verkauft wird, darf das Herkunftsland gern unter den Tisch fallen“, ergänzt Ahlers.

Die Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln wird aktuell intensiv zwischen Industrie, Verbraucherverbänden und Politik diskutiert. Die EU-Kommission und Branchenverbände halten den Forderungen des Europäischen Parlaments nach höherer Transparenz die Befürchtung entgegen, dass durch eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung unzumutbare Kosten für die Hersteller entstünden und sogar Arbeitsplätze verloren gehen könnten.

Mit der vorgestellten Technik zeigt Frosta jetzt, dass diese Befürchtungen unbegründet sind. Die Herkunftsangaben werden erst in letzter Sekunde auf die Verpackungen gedruckt, genau wie das Mindesthaltbarkeitsdatum. Dazu ergänzt Hinnerk Ehlers, Vorstand Marketing und Vertrieb Frosta: „Da wir die Herkunftsländer erst am Tag der Abfüllung unserer Gerichte chargengenau auf die Verpackung drucken, können wir flexibel auf Änderungen durch z. B. Ernteschwankungen reagieren. Selbst wenn in der laufenden Produktion Zutaten mit einer anderen Herkunft eingesetzt werden müssen, bekommt der Verbraucher immer die korrekten Angaben.“ Die Kosten der Umsetzung des langjährigen Verbraucherwunsches nach mehr Transparenz bleiben dadurch überschaubar.

Frosta hat jetzt mit einem Produkt begonnen und wird nun nach und nach alle weiteren Produkte mit den Herkunftsländern der Zutaten bedrucken. Mit diesem Schritt folgt Frosta der eigenen Philosophie und Selbstverpflichtung, den Verbrauchern höchstmögliche Transparenz zu bieten. „Wir tun nun genau das, was wir für wichtig und richtig halten. Herkunftsangaben von Zutaten gehören einfach auf die Verpackung“, so Hinnerk Ehlers.

 

 

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