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Mehr Wissen über Treibhausgas-Emissionen

Tiefkühlkost und Klimaschutz – Das klingt erst einmal komisch. Schließlich benötigt man viel Energie, um unser Essen in den Kälteschlaf zu bringen. Wir wollten es genau wissen und haben deshalb als erster Lebensmittelhersteller in Deutschland am Pilotprojekt zur Ermittlung von sogenannten CO2-Fußabdrücken teilgenommen. Unter der Trägerschaft von WWF, Öko-Institut, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und THEMA1 wurde für ausgewählte  Produkte die Emission an CO2 und anderen Treibhausgasen ermittelt. Die Ergebnisse waren auch für uns überraschend: Die Treibhausgasemissionen, die durch die Herstellung und den Verzehr der untersuchten FRoSTA Gerichte entstehen, liegen in derselben Größenordnung wie selbst gekocht! Alle Details dazu finden sie hier.

Um noch mehr über CO2-Emissionen zu erfahren, werden wir in Zusammenarbeit mit unserem Beratungsunternehmen Corsus – Corporate Sustainability die CO2-Fußabdrücke von weiteren FRoSTA Gerichten ermitteln und hier über die Ergebnisse berichten.

CO2 sparen!

Unser wichtigstes Ziel ist die Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen, die wir durch die Herstellung unserer Gerichte bei FRoSTA und den Versand zum Kunden verursachen. Im Jahr 2007 waren das etwa 3.600 to*.

  • Rund 400 to oder 12 % CO2-Einsparung werden wir bis zum Jahr 2012 durch konkrete Projekte zur Energieeinsparung erreichen. Über diese Projekte hinaus werden wir im Jahr 2010 intensiv nach zusätzlichen Möglichkeiten suchen, um weitere Energieeinsparungen zu erreichen. Wir finden, dass das der beste Weg ist, Treibhausgas-Emissionen zu verringern. Wir werden uns dabei von unabhängigen Experten beraten lassen. Unser Ziel war es aber schon immer, effizient zu arbeiten und wir rechnen deshalb nicht damit, weitere spektakuläre Einsparmöglichkeiten zu finden – aber auch kleine Einsparung sind ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.
  • Zudem werden wir zukünftig unseren Energiebezug klimafreundlich gestalten.Denn der Stromverbrauch für die Produktion und die Lagerung unserer FRoSTA-Produkte verursacht etwa 2.100 to CO2, die wir auch durch Klimaschutzmaßnahmen nur bedingt reduzieren können. Wenn wir jedoch zertifizierten Grünstrom (OK-Power Label oder vergleichbar) beziehen, können wir noch weitere 58 % der durch uns verursachten Treibhausgasemissionen einsparen. Wir sind noch bis 2012 durch Verträge an unseren aktuellen Stromanbieter gebunden, führen aber konstruktive Gespräche über eine vorzeitige Umstellung auf zertifizierten Grünstrom und sind zuversichtlich, dass wir schon im nächsten Jahr eine Lösung finden.

Unser Ziel ist ehrgeizig: Bis zum Jahr 2013 wollen wir die von uns verursachten Treibhausgas-Emissionen um 70 % reduzieren. Bezogen auf das Absatzniveau von 2007 kommen wir dann zu einem CO2-Ausstoß von 1.100 to*.

*es handelt sich hierbei um den CO2-Ausstoß, der zwischen dem Wareneingang bei FRoSTA und dem Wareneingang bei unseren Kunden entsteht. Die Zahlenangaben sind vorbehaltlich einer gerade stattfindenden externen Überprüfung.

FRoSTA Klimafonds

Darüber hinaus wollen wir sinnvolle Klimaschutzprojekte unterstützen. Deshalb werden wir ab 2011 für jedes Kilo FRoSTA Gerichte, das wir verkaufen, 1 Cent zurücklegen. Wir gehen davon aus, dass wir rund 10.000 to. pro Jahr verkaufen und kommen so auf einen Betrag von rund 100.000 € pro Jahr. Das ist der „FRoSTA Klimafonds“.

Das Geld aus dem „FRoSTA Klimafonds“ werden wir bestmöglich für den Klimaschutz einsetzen. Wir werden hiervon zum einen die Kosten für die Umstellung auf zertifizierten Grünstrom finanzieren. Zum anderen werden wir ein Klimaschutzprojekt des WWF unterstützen. Die Projekte, die hierfür infrage kommen, werden wir in Kürze im FRoSTA Blog vorstellen und Sie können mit bestimmen, welches Projekt wir unterstützen sollen.